Österreichische Heta sucht Käufer für Holiday Inn in Sarajevo

Sarajevo/Klagenfurt/Wien - Die österreichische Abbaugesellschaft Heta hat am Donnerstag den Verkauf des Holiday Inn in Sarajevo angekündigt. 1983, vor den Olympischen Spielen in Sarajevo, wurde das braun-gelbe Hotel gebaut. Während dem Krieg in den 1990er Jahren waren Journalisten im Hotel untergebracht, das unter Beschuss stand. Heute gilt das Holiday Inn der Stadt als Symbol und Erinnerung an den Krieg.

Im Jahr 2004 sollte das im Krieg stark beschädigte Hotel mit einem Kredit der Hypo Alpe Adria privatisiert und modernisiert werden. Das Bauunternehmen Alpha Baumanagement garantierte, eine halbe Million Euro in die Modernisierung zu stecken - was aber nie geschah.

Im Vorjahr wurde der Betrieb des Hotels gestoppt und alle Mitarbeiter wurden entlassen. Das Amtsgericht in Sarajevo hat das Hotel, wegen Verdachts auf Steuerhinterziehung in Millionenhöhe, geschlossen.

Die Ausschreibung, die bis zum 1. März 2016 läuft, bezieht sich laut bosnischen Medien auf Gebäude und Grundstück, auf die die Heta eine Hypothek hält.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte