Österreicherin neue Vizepräsidentin des Europäischen Patentamtes

Wien/München (APA) - Die Österreicherin Nellie Simon ist ab Anfang 2019 neue Vizepräsidentin des Europäischen Patentamtes. Am Freitag wurde sie mit großer Mehrheit des Verwaltungsrates in diese Funktion gewählt. Damit übernimmt erstmals eine Österreicherin eine so hohe Position, hieß es am Freitag in einer Aussendung des Österreichischen Patentamtes.

Verantworten wird Simon die Bereiche Personal, Finanzen und Digitale Transformation mit insgesamt 866 Mitarbeitern. Simon hat an der TU Wien Informatik studiert und verfügt über einen MBA von der London Business School. Ihre Berufserfahrung reicht von Technologie-Start-ups in Österreich über Managementberatung in Strategie, Organisationsentwicklung und Innovation bis hin zu Technologie vor allem in Großbritannien und Deutschland im Finanz- und Automobilsektor. Zuletzt war sie Direktorin für Digitale Transformation beim Europäischen Amt für geistiges Eigentum (EUIPO) und Vize-Kabinettschefin des Präsidenten des EUIPO.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"