Österreicher Karnitschnig wird Kabinettschef von Hahn

Brüssel (APA) - Der Österreicher Michael Karnitschnig wird Kabinettschef des künftigen EU-Kommissars für Nachbarschaftspolitik und Erweiterung, Johannes Hahn. Eine entsprechende Entscheidung sei bereits gefallen, hieß es am Freitag in EU-Kommissionskreisen in Brüssel. Karnitschnig ist Experte für die EU-Nachbarschaftspolitik, zuletzt arbeitete er im Kabinett von EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso.

Karnitschnig wurde 1974 in Innsbruck geboren. Der studierte Jurist arbeitete von 1997 bis 1999 im Verteidigungs- und Außenministerium in Wien. Im Jahr 2000 wechselte er zur EU-Kommission, wo er ab 2004 dem Team der damaligen EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner angehörte, zunächst als Redenschreiber und später als für die EU-Nachbarschaftspolitik verantwortliches Kabinettsmitglied.


Nach kurzer Tätigkeit im Sprecherdienst der EU-Kommission wechselte Karnitschnig 2011 ins Kabinett von Barroso. Dort war er bis zuletzt für die Bereiche Klimaschutz einschließlich internationaler Aspekte, Energie, Nachbarschaftspolitik, Entwicklung, Internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion zuständig.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro