Österreicher Karnitschnig wird Kabinettschef von Hahn

Brüssel (APA) - Der Österreicher Michael Karnitschnig wird Kabinettschef des künftigen EU-Kommissars für Nachbarschaftspolitik und Erweiterung, Johannes Hahn. Eine entsprechende Entscheidung sei bereits gefallen, hieß es am Freitag in EU-Kommissionskreisen in Brüssel. Karnitschnig ist Experte für die EU-Nachbarschaftspolitik, zuletzt arbeitete er im Kabinett von EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso.

Karnitschnig wurde 1974 in Innsbruck geboren. Der studierte Jurist arbeitete von 1997 bis 1999 im Verteidigungs- und Außenministerium in Wien. Im Jahr 2000 wechselte er zur EU-Kommission, wo er ab 2004 dem Team der damaligen EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner angehörte, zunächst als Redenschreiber und später als für die EU-Nachbarschaftspolitik verantwortliches Kabinettsmitglied.


Nach kurzer Tätigkeit im Sprecherdienst der EU-Kommission wechselte Karnitschnig 2011 ins Kabinett von Barroso. Dort war er bis zuletzt für die Bereiche Klimaschutz einschließlich internationaler Aspekte, Energie, Nachbarschaftspolitik, Entwicklung, Internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion zuständig.

Hongkong/Washington (APA/AFP) - Die kritischen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zur Notenbank Fed haben im asiatischen Börsenhandel den Dollar unter Druck gesetzt. Der japanische Yen legte am Dienstag gegenüber der US-Währung zu und stand bei einem Kurs von 109,9 zum Dollar. Auch der Euro und das britische Pfund profitierten ebenso wie die Währungen von Südkorea, Indonesien und Australien von Trumps Äußerungen.
 

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Trumps Äußerungen zur Fed setzen den Dollar unter Druck

Berlin (APA/AFP) - Mehrere energieintensive Branchen in Deutschland haben in einem gemeinsamen Positionspapier einen Ausgleich für steigende Stromkosten infolge des Kohleausstiegs gefordert. Das "Handelsblatt" zitierte am Dienstag aus einem Papier von Vertretern der Branchen Stahl, Metalle, Papier, Baustoffe, Glas und Chemie, die Ausgleichsmaßnahmen fordern.
 

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DE-Kohleausstieg - Energieintensive Branchen wollen Ausgleich

Berlin (APA/dpa) - Beschäftigte in Ostdeutschland arbeiten weiterhin länger als im Westen - und verdienen weniger. Im vergangenen Jahr leisteten Arbeitnehmer in den alten Bundesländern im Schnitt 1.279 Arbeitsstunden. Im Osten mit Berlin waren es 1.346 Stunden, also 67 mehr. Wird Berlin dem Westen zugerechnet, sind es im Osten 75 Stunden mehr.
 

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Ostdeutsche arbeiten weiter länger als Westdeutsche