Österreicher Karnitschnig wird Kabinettschef von Hahn

Brüssel (APA) - Der Österreicher Michael Karnitschnig wird Kabinettschef des künftigen EU-Kommissars für Nachbarschaftspolitik und Erweiterung, Johannes Hahn. Eine entsprechende Entscheidung sei bereits gefallen, hieß es am Freitag in EU-Kommissionskreisen in Brüssel. Karnitschnig ist Experte für die EU-Nachbarschaftspolitik, zuletzt arbeitete er im Kabinett von EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso.

Karnitschnig wurde 1974 in Innsbruck geboren. Der studierte Jurist arbeitete von 1997 bis 1999 im Verteidigungs- und Außenministerium in Wien. Im Jahr 2000 wechselte er zur EU-Kommission, wo er ab 2004 dem Team der damaligen EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner angehörte, zunächst als Redenschreiber und später als für die EU-Nachbarschaftspolitik verantwortliches Kabinettsmitglied.


Nach kurzer Tätigkeit im Sprecherdienst der EU-Kommission wechselte Karnitschnig 2011 ins Kabinett von Barroso. Dort war er bis zuletzt für die Bereiche Klimaschutz einschließlich internationaler Aspekte, Energie, Nachbarschaftspolitik, Entwicklung, Internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion zuständig.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018