Österreicher glauben an E-Autos, würden aber fossile Antriebe kaufen

Linz/Wien (APA) - Die Österreicher glauben zwar mehrheitlich, dass Benzin- und Dieselautos in 20 oder 30 Jahren keine große Rolle mehr spielen werden, bei einem Autokauf würde eine Mehrheit im Moment aber noch auf fossile Antriebe setzen. Innenstadt-Fahrverbote für "Stinker" und das Verbot der Neuzulassung von Diesel- und Benzinautos werden abgelehnt, zeigt eine IMAS-Umfrage unter 1.078 im September Befragten.

28 Prozent erwarten, dass in zwei oder drei Jahrzehnten vor allem Elektroautos auf den Straßen zu sehen sein werden, 16 Prozent meinen, dass sich der Hybridantrieb durchsetzen wird. Den Glauben an Benzin (sieben Prozent) und Diesel (sechs Prozent) haben nur mehr Wenige. Weitere sechs Prozent favorisieren den Wasserstoffantrieb, je zwei Prozent Gas oder Biosprit. Ein knappes Viertel hat dazu allerdings keine Meinung.

Würden sie sich jetzt ein Auto kaufen, würden 31 Prozent immer noch einen Benziner nehmen, 23 Prozent einen Diesel. Einen Hybridantrieb (neun Prozent) oder ein Elektroauto (fünf Prozent) würden sich nur Wenige leisten. Allerdings gaben zehn Prozent "weiß nicht" als Antwort und 20 Prozent fahren kein Auto.

Dass etwa in Großbritannien ab 2040 keine Diesel- und Benzinfahrzeuge mehr zum Verkehr zugelassen werden, wissen 56 Prozent - wobei Männer, Leute mit höherer Bildung und Städter besser informiert sind. Die Neuzulassung von Diesel- und Benzinautos auch in Österreich zu verbieten, halten 33 Prozent für sinnvoll, 54 Prozent jedoch nicht. Dieselfahrzeuge, die bestimmte Abgasnormen nicht erfüllen, aus Innenstädten zu verbannen, würden 40 Prozent unterstützen, 46 Prozent sind dagegen, der Rest äußerte keine Meinung.

Leverkusen (APA/Reuters) - Der deutsche Pharmakonzern Bayer erwägt eine Auslagerung von Pharmaforschungsaktivitäten. Vorstandschef Werner Baumann habe Ende September auf einer Betriebsversammlung in Leverkusen über das schwächer werdende Wachstum des Pharmageschäfts gesprochen und Gedanken geäußert, dass Ausgaben für die Forschung nach außen verlagert werden könnten, erklärte der Bayer-Gesamtbetriebsrat in einem Infobrief.
 

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Betriebsrat: Bayer prüft Auslagerung von Pharmaforschungsaktivitäten

Hamburg (APA/dpa) - Der deutsche Konsumgüterkonzern Beiersdorf wird künftig von Stefan De Loecker geführt. Der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende soll mit 1. Jänner Stefan Heidenreich an der Spitze beerben, wie der DAX-Konzern am Montag in Hamburg mitteilte. Das entschied der Aufsichtsrat.
 

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Vize De Loecker rückt bei Beiersdorf an die Spitze

Brüssel/Burbank (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der US-Medienkonzern Walt Disney will sich das grüne Licht der EU-Kommission zur Übernahme des Film- und Fernsehgeschäfts des Konkurrenten Twenty-First Century Fox mit Zugeständnissen sichern. Es gehe darum, den Wettbewerbshütern ihre Bedenken zu nehmen, teilte die EU-Kommission am Montag mit ohne Details zu nennen.
 

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Disney-Konzern ringt um Zustimmung der EU-Kommission zu Fox-Deal