Österreicher verbrauchten 2015 deutlich mehr Gas und auch mehr Strom

Die Österreicher haben im Vorjahr deutlich mehr Gas und auch mehr Strom verbraucht. Die Stromproduktion stagnierte jedoch, sodass mehr elektrische Energie importiert werden musste, wie die Regulierungsbehörde E-Control am Mittwoch bekanntgab.

Deren Noch-Vorstände Martin Graf und Walter Boltz sind über den Ölpreisverfall wenig erfreut. Dieser schade der Umwelt, da mehr Ölheizungen verkauft würden.

2015 stieg der heimische Stromverbrauch um 1,7 Prozent auf 69.747 Gigawattstunden an. Der Gasverbrauch nahm erstmals nach Jahren wieder um 7,1 Prozent auf 7,5 Mrd. Kubikmeter zu. Hauptgrund dafür war der vermehrte Einsatz von Gaskraftwerken. Im Jahr 2014 war der Gasverbrauch auf den niedrigsten Wert seit 20 Jahren gesunken.

Eine Stagnation gab es 2015 bei der heimischen Stromproduktion (64.742 GWh). Deutlich weniger Strom stammte aus Wasserkraftwerken (-8,9 Prozent auf 36.000 GWh). Zuschulden war das dem extrem schwachen Wasseraufkommen in der zweiten Jahreshälfte. Zugelegt haben, neben Gaskraftwerken, auch Kohlekraftwerke. Insgesamt erzeugten Wärmekraftwerke 16.700 GWh. Windstrom legte um knapp 30 Prozent zu.

Die Nettostromimporte stiegen um knapp 800 auf 10.000 GWh, wobei 29.000 GWh importiert und 19.000 GWh exportiert wurden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro