Österreicher würden bis zu 11,7 Euro/m2 Miete zahlen

Österreichs Mieter sind im Schnitt bereit, bis zu 11,7 Euro pro Quadratmeter für ihre Wohnung zu zahlen. Zu diesem Schluss kommt das Portal ImmobilienScout24 nach Auswertung von rund 20 Millionen Suchanfragen aus dem Jahr 2014. Das waren um 17 Prozent mehr als vier Jahre davor. Im gleichen Zeitraum seien die tatsächlichen Mieten nur um 6,5 Prozent gestiegen - auf 9,74 Euro/Quadratmeter.

Das typische West-Ost-Gefälle zeigt sich auch bei der Zahlungsbereitschaft und parallel dazu bei den Mietpreisen. In Bregenz werden im Schnitt Wohnungen mit einer Miete bis zu 14 Euro pro Quadratmeter gesucht - die tatsächliche Miete lag bei 10,1 Euro (Median). In Innsbruck lag die Zahlungsbereitschaft bei 13,5 Euro, die Miete bei 12,26 Euro, das ist der höchste Wert unter den neun Landeshauptstädten.

In Klagenfurt hingegen sind Mieter nur bereit, 8,7 Euro pro Quadratmeter zu zahlen (reale Miete: 7,3 Euro), darüber liegen Eisenstadt und St. Pölten, wo um bis zu 10 Euro gesucht wird, gezahlt werden 7,3 Euro in St. Pölten und 7,55 Euro in Eisenstadt.

Die Wiener würden im Schnitt 11,7 Euro zahlen, die tatsächlichen Mietkosten - immer gerechnet inklusive aller Steuern und Abgaben, aber ohne Strom, Telefon und Gas - liegen bei 10,75 Euro.

Die durchschnittliche Wunschwohnung hat nach diesen Suchanfragen 72 Quadratmeter und zwei bis drei Zimmer.

Triest (APA) - Generali trennt sich weiter von nichtstrategischen Tochtergesellschaften. Der Versicherer aus Triest einigte sich mit der Life Company Consolidation Group über den Verkauf ihrer kompletten Beteiligung an der Generali Worldwide Insurance Company und an Generali Link. Der Deal beschert den Italienern 409 Mio. Euro, teilte das Unternehmen in einer Presseaussendung mit.
 

Newsticker

Generali trennt sich von zwei ausländischen Töchtern

Wien (APA) - Streamingangebote sind bei den heimischen Musikkonsumenten weiter auf der Überholspur. Im ersten Halbjahr 2018 verzeichneten Dienste wie Spotify und Co ein Umsatzplus von 61,1 Prozent und erwirtschafteten 23,2 Mio. Euro. Nicht zuletzt deshalb hat der digitale Markt die physischen Tonträger erstmals überholt, wie aus aktuellen Zahlen des heimischen Verbands der Musikwirtschaft IFPI hervorgeht.
 

Newsticker

Österreichischer Musikmarkt: Streaming weiterhin auf Überholspur

Bielefeld (APA/dpa) - Die Schweizer Uhrenindustrie hat ein besonders gutes erstes Halbjahr verzeichnet. Die Exporte kletterten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,5 Prozent auf 10,5 Mrd. Franken (9 Mrd. Euro), wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie am Donnerstag mitteilte. Es sei das stärkste Halbjahres-Plus seit dem Jahr 2012.
 

Newsticker

Schweizer Uhren im Ausland stark gefragt