Österreicher geben fast 2.000 Euro im Jahr für Versicherungen aus

Wien - Österreicher geben im Schnitt seit Jahren etwas weniger als 2.000 Euro für Versicherungen aus. Im Jahr 2013 waren es 1.966 Euro pro Kopf, nach 1.938 Euro 2012. Die durchschnittliche Versicherungsdichte in Europa liegt laut einer Studie des europäischen Versicherungsverbands bei 1.883 Euro. Deutlich mehr zahlen traditionell die Schweizer und Engländer ein, ebenso die Skandinavier.

In Großbritannien haben die Menschen 2013 im Schnitt 3.703 Euro pro Kopf an Versicherungsprämien gezahlt. In der Schweiz betrug die Summe 5.964 Euro. Dänen und Finnen ließen sich Versicherungen mehr als 4.000 Euro im Jahr kosten, Norweger über 3.000 Euro und Schweden knapp 3.000 Euro. Auch die Niederländer lagen mit knapp 4.500 Euro deutlich über dem Schnitt. Mehr als die Österreicher gaben auch die Deutschen aus (2.284 Euro).

Bei der Versicherungsdurchdringung lag Österreich mit 5,3 Prozent deutlich unter dem europäischen Schnitt: In den 32 erfassten Ländern machte das gesamte Prämienvolumen gemessen an der nationalen Wirtschaftsleistung (BIP) 7,7 Prozent aus. Zum Vergleich: In Großbritannien und den Niederlanden waren es mehr als 12 Prozent.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte