Österreicher setzen auf Eigentumswohnungen und Grundstücke

Wien/Nürnberg (APA) - Beim Sparen und Anlegen gehen die Österreicher gerne auf Nummer sicher. Seit 2016 gelten Wohnungseigentum und Grundstücke als die beliebtesten Anlageformen - 43 Prozent erachten eine eigene Immobilie als interessant, 39 Prozent setzen auf Grund und Boden, wie eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK Austria zeigt.

Gut ein Drittel (34 Prozent) der Befragten hält das Bausparen für attraktiv. In der Attraktivität dahinter folgen Gold, das Online-Sparkonto, Investmentfonds und das Sparbuch, geht aus dem aktuellen GfK-Stimmungsbarometer hervor.

Das Geld unter der eigenen Matratze zu horten, scheint laut GfK allmählich wieder für weniger Menschen interessant zu sein. Das zuhause Sparen befand sich den Angaben zufolge seit 2014 im stetigen Höhenflug, und war im Verlauf des heurigen Jahres wieder leicht rückläufig.

Angesichts der niedrigen Zinsen ist das Sparbuch laut Umfrage derzeit nur für 22 Prozent der Österreicher attraktiv. Zudem gilt für 25 Prozent das Online-Sparkonto als interessant. Gegenüber 2015 und 2016 sind hier den Markt- und Meinungsforschern zufolge leichte Aufwärtstendenzen erkennbar.

Sparbücher gehören aber de facto zur finanziellen Basisausstattung: 83 Prozent besitzen ein Sparbuch, eine Sparkarte und/oder ein Online-Sparkonto. Dieser Wert ist den Angaben zufolge seit 2015 stabil.

Aktien und Lebensversicherung haben laut Umfrage einen Zuspruch von 18 bzw. 17 Prozent, eine private Zusatzpension von 16 Prozent und die Pensionsvorsorge mit staatlicher Förderung von 12 Prozent.

Für die GfK-Umfrage wurde unter 2.000 Österreichern ab 15 Jahren online das Interesse für die verschiedenen Spar- und Anlageformen, unabhängig von der tatsächlichen Nutzung, erhoben.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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