Österreicher bescherten Jesolo einen Rekordsommer

Rom (APA) - Die Österreicher sind in diesem Sommer dem "Hausmeisterstrand" Jesolo treu geblieben und haben der Urlaubsdestination einen Rekordsommer beschert. Die Hotels in der Adria-Badeortschaft waren diesen Sommer zu 80 Prozent belegt, der italienische Durchschnitt lag bei 60 Prozent. Das positive Ergebnis sei primär der starken österreichischen Präsenz zu verdanken, so der Hotelierverband AJA aus Jesolo.

60 Prozent der Urlauber in Jesolo waren in diesem Sommer Ausländer. Österreicher bildeten die stärkste ausländische Gruppe, gefolgt von Deutschen und Schweizern, ergab eine neu veröffentlichte AJA-Studie. Stark war auch die Präsenz von Südtirolern.

Höhepunkt der Saison war das Fronleichnahm-Wochenende, an dem die Hotels bis zu 93 Prozent besetzt waren. Im August waren 94 Prozent aller Zimmer in der Badeortschaft reserviert. "Wir haben eine tolle Saison erlebt. Wir dürfen uns aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Externe Faktoren haben die Ankunft von Ausländern begünstigt. Wir müssen schon von jetzt an hart für die nächste Saison arbeiten", meinte das für Tourismusfragen zuständige Stadtratsmitglied Flavia Pasto.

Nicht nur für Jesolo, sondern für Italien insgesamt wird der Sommer 2017 als Rekordsaison in Erinnerung bleiben. Das Tourismusland profitiert von der Terrorangst der Europäer. Aus Sorge vor Attentaten meiden immer mehr Urlaubshungrige exotische Destinationen. Davon profitiert das als sicheres Zielland bewertete Italien, das einen Rekordsommer mit Einnahmen in Höhe von 22 Mrd. Euro feiert. Das sind 2,2 Prozent mehr als im ohnehin schon erfolgreichen Sommer 2016.

Bei der Zahl der ausländischen Besucher wurde ein Plus von fünf Prozent gegenüber Sommer 2016 verzeichnet. Die Regionen mit dem stärksten Besucherwachstum waren die Adria-Region Emilia Romagna (+25 Prozent), gefolgt von Apulien (+23 Prozent) und Sizilien (+22 Prozent), meldete der italienische Tourismusminister Dario Franceschini.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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