Österreicher bei nachhaltigen Finanzprodukten zurückhaltend

Wien (APA) - Die österreichischen Haushalte hatten 2016 rund 625 Mrd. Euro an Finanzvermögen gehortet. Nur 10,72 Mrd. Euro machte dabei der Markt für nachhaltige Finanzprodukte aus. Das ist zwar fast eine Verzehnfachung seit 2005 (damals 1,2 Mrd. Euro), im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz, wo das Volumen im gleichen Zeitraum um mehr als das 25-fache stieg, war das aber nur ein überschaubares Wachstum.

Die Zeitschrift "Konsument" vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) testete in vierzehn Filialbanken, ob die Berater überhaupt fit dafür sind, diese Produkte zu verkaufen. Neun Mal gab es ein "Gut", fünf Mal ein "Durchschnittlich". Allerdings habe sich gezeigt, dass Anlageberatung mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit für viele Anlageberater Neuland ist. Oft wurden Produkte angeboten, die nichts mit Nachhaltigkeit zu tun hatten. Außerdem priesen die Berater fast nur die hauseigenen Nachhaltigkeitsfonds an. Dafür war das Beratungsgespräch an sich meist gut und lang genug.

Nachhaltige Produkte verzichten entweder auf Investitionen in unerwünschte Produkte wie Atomkraft, Waffen, Glücksspiel (Ausschlusskriterien) oder sie investieren bewusst in erwünschte Geschäftszweige wie Öko-Energie oder besonders nachhaltige Firmen.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"