Österreicher bei Ausgaben für Alkohol an drittletzter Stelle in EU

Brüssel (APA) - Die Österreicher liegen bei den Ausgaben für Alkohol gemessen am Gesamtkonsum mit einem Anteil von 1,3 Prozent an drittletzter Stelle in der EU. Weniger Geld für Alkoholika geben anteilsmäßig nur Spanien (0,8 Prozent) und Italien (0,9 Prozent) aus. An der Spitze liegt Estland mit 5,6 Prozent. Der EU-Durchschnitt 2016 beträgt laut Eurostat-Daten vom Montag 1,6 Prozent.

Eindeutig Spitze beim Alkoholkauf sind alle drei baltischen Länder. Hinter Estland folgen Lettland (4,8 Prozent) und Litauen (4,2 Prozent). Dahinter kommen Tschechien und Polen (je 3,6 Prozent) sowie Ungarn und Finnland (je 2,9 Prozent).

Insgesamt wurden in der EU 128,6 Mrd. Euro für alkoholische Getränke ausgegeben. Das entspricht 0,9 Prozent des gesamten EU-Budgets oder 250 Euro pro Einwohner. Laut Eurostat ist dabei der Alkoholkonsum in Restaurants oder Hotels aber nicht enthalten.

In absoluten Zahlen wurden die höchsten Ausgaben für Alkoholika in Großbritannien (23,66 Mrd. Euro) registriert, vor Deutschland (23,1 Mrd. Euro), Frankreich (20,96 Mrd. Euro) und Italien (9,29 Mrd. Euro). In Österreich waren es 2,5 Mrd. Euro. Schlusslicht war Slowenien mit 0,38 Mrd. Euro.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht