Österreich beliebtestes Zielland für arbeitsuchende Slowaken 2014

Österreich war 2014 bei kurzfristigen Arbeitsaufenthalten das eindeutig beliebteste Zielland für Slowaken und hat das bisher klar führende Nachbarland Tschechien zum ersten Mal auf Platz Zwei verdrängt.

Wie das Internetportal aktualne.sk am Donnerstag berichtete, haben laut neuesten Zahlen des slowakischen Statistikamtes im Vorjahr 39.000 in Österreich gearbeitet, während es in Tschechien nur 37.000 waren. Die aktuelle Statistik berücksichtigt allerdings nur Arbeitsaufenthalte unter einem Jahr.

Über Jahre hinweg lag Tschechien wegen der fehlenden Sprachbarriere ungeschlagen an der Spitze der Beliebtheitsskala. Mit der Arbeitsmarktöffnung für Slowaken in Österreich begannt sich die Situation nur schrittweise zu ändern. In Hintergrund sehen Experten die Lohnhöhe. "In beiden Ländern verdient man mehr als in der Slowakei, während aber tschechische Löhne um 15 bis 20 Prozent höher sind als slowakische, erreichen sie in Österreich das Dreifache des slowakischen Durchschnitts," erklärte die Analystin Jana Glasova.

Eine Rolle spielt vermutlich auch die schwache tschechische Krone. Deren Abwertung im Jahr 2013 hat aus der Sicht slowakischer Arbeitnehmer ihre tschechischen Löhne nach einer Umrechnung in Euro um gut fünf Prozent reduziert. Die Gesamtzahl der außerhalb der Grenzen der Slowakei arbeitenden Menschen lag 2014 bei 130.000, ein Jahr zuvor waren es noch 136.000.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht