Österreich bei Umweltsteuern unter EU-Durchschnitt

In der Europäischen Union haben sich die Umweltsteuern im Jahr 2014 auf 343,6 Milliarden Euro belaufen. Der Anteil der Umweltsteuern an den Gesamteinnahmen aus Steuern und Sozialbeiträgen ging von 6,8 Prozent im Jahr 2004 auf 6,3 Prozent 2014 zurück, wie Eurostat am Freitag mitteilte.

In Slowenien (10,6 Prozent), Kroatien (10,5 Prozent) und Griechenland (10,2 Prozent) haben Umweltsteuern die größte Bedeutung, dahinter rangieren Bulgarien (9,8 Prozent), Lettland (9,3 Prozent), Zypern und die Niederlande (je 9,0 Prozent). Am Ende der Skala liegen Belgien und Frankreich (je 4,5 Prozent).

Österreich lag 2014 mit einem Anteil von 5,6 Prozent - das entspricht 7,988 Mrd. Euro - unter dem EU-Durchschnitt. 2004 hatte der Anteil an Umweltsteuern in Österreich noch 6,4 Prozent betragen.

Ein Blick auf die wichtigsten Umweltsteuerarten zeigt, dass Energiesteuern mit 76,5 Prozent mehr als Dreiviertel der Gesamteinnahmen aus Umweltsteuern in der EU ausmachten, weit vor Verkehrssteuern (19,9 Prozent) sowie Steuern auf Umweltverschmutzung und Ressourcensteuern (3,6 Prozent).

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch