Österreich bei Umweltsteuern unter EU-Durchschnitt

In der Europäischen Union haben sich die Umweltsteuern im Jahr 2014 auf 343,6 Milliarden Euro belaufen. Der Anteil der Umweltsteuern an den Gesamteinnahmen aus Steuern und Sozialbeiträgen ging von 6,8 Prozent im Jahr 2004 auf 6,3 Prozent 2014 zurück, wie Eurostat am Freitag mitteilte.

In Slowenien (10,6 Prozent), Kroatien (10,5 Prozent) und Griechenland (10,2 Prozent) haben Umweltsteuern die größte Bedeutung, dahinter rangieren Bulgarien (9,8 Prozent), Lettland (9,3 Prozent), Zypern und die Niederlande (je 9,0 Prozent). Am Ende der Skala liegen Belgien und Frankreich (je 4,5 Prozent).

Österreich lag 2014 mit einem Anteil von 5,6 Prozent - das entspricht 7,988 Mrd. Euro - unter dem EU-Durchschnitt. 2004 hatte der Anteil an Umweltsteuern in Österreich noch 6,4 Prozent betragen.

Ein Blick auf die wichtigsten Umweltsteuerarten zeigt, dass Energiesteuern mit 76,5 Prozent mehr als Dreiviertel der Gesamteinnahmen aus Umweltsteuern in der EU ausmachten, weit vor Verkehrssteuern (19,9 Prozent) sowie Steuern auf Umweltverschmutzung und Ressourcensteuern (3,6 Prozent).

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest