dm Österreich steigerte Umsatz zum Halbjahr um 6,4 Prozent

Wals - Die Drogeriemarktkette dm hat im ersten Geschäfts-Halbjahr 2014/15 (Oktober bis März) in Österreich erneut den Umsatz gesteigert, und zwar von 372 Millionen Euro auf 396 Millionen Euro (plus 6,4 Prozent). Auch der Marktanteil im Bereich der Drogeriewaren ist laut Unternehmensangaben in den vergangenen zwei Jahren gestiegen, nämlich von 16 auf 18 Prozent, wie dm am Mittwoch mitteilte.

Ähnlich stark gestiegen ist im selben Zeitraum auch der Umsatz im dm-Teilkonzern Österreich/CEE, der neben Österreich die Länder Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, Bulgarien und Mazedonien umfasst. Hier wuchs der Umsatz um 5,6 Prozent auf 995 Millionen Euro, kursbereinigt betrug das Plus sogar 6,3 Prozent. Sowohl in Österreich als auch in Südeuropa ist damit laut Aussendung in den ersten sechs Monaten des neuen Geschäftsjahres der Umsatz noch kräftiger gestiegen als im Geschäftsjahr 2013/14.

Neuigkeiten kündigte dm auch im Bereich der Produktpalette an: Ab morgen, Donnerstag, führt die Kette in allen Filialen sowie im Online-Shop als 25. hauseigene Marke "dm Bio" ein. Abgesehen von Babynahrung der Marke "babylove" habe man bisher keine biologischen Lebensmittel als Eigenprodukt angeboten. In einem ersten Schritt wird ein Basissortiment aus knapp 50 Lebensmitteln und Getränken in den Regalen zu finden sein. Die Produktpalette reicht von Getränken über Getreide und Hülsenfrüchte bis hin zu Zwischenmahlzeiten wie Fruchtmark oder Dinkelwaffeln. In den kommenden Monaten sollen dann weitere "dm Bio"-Produkte entwickelt werden.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma