Österreich trägt 584 Mio. Euro zu Weltbank-Kapitalerhöhung bei

Wien/Washington (APA) - Österreich wird bei der im Frühjahr beschlossenen Kapitalerhöhung der Weltbank und anderen Finanzinstrumenten zur Entwicklungshilfe rund 584 Mio. Euro beitragen. Das geht aus einem Gesetzesvorschlag (IFI-Beitragsgesetz 2018) der Regierung hervor, der am Donnerstag in Begutachtung gegangen ist.

Der Großteil (426,1 Mio. Dollar) betrifft dem Entwurf zufolge die Kapitalerhöhung der Weltbank (Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, IBRD). Tatsächlich eingezahlt werden muss aber nur ein kleiner Teil der Summe, der Großteil des Beitrags wird als abrufbares Haftkapital bereitgestellt.

Konkret soll Österreich an der Weltbank 3.532 zusätzliche Kapitalanteile zu je 120.635 Dollar übernehmen und bei der Kapitalerhöhung der Internationalen Finanzkorporation (IFC) 173,5 Mio. Dollar (173.475 Anteil zu je 1.000 Dollar) beisteuern, wie dem Gesetzesentwurf zu entnehmen ist. Bei der Wiederauffüllung von zwei Finanztöpfen der Weltbank zu Umwelt und landwirtschaftlicher Entwicklung plant Österreich, sich mit 50,5 bzw. 16 Mio. Euro zu beteiligen.

Der Gesetzesentwurf solle die nationale Rechtsgrundlage zur Kapitalbeteiligung schaffen, zu der sich Österreich auf Basis internationaler Verhandlungen verpflichtet hat, heißt es in den Erläuterungen. Die Kapitalstärkung von Weltbank und IFC war auf der Frühjahrestagung im April 2018 vom Entwicklungsausschuss der Weltbankgruppe beschlossen worden.

Die letzte Kapitalerhöhung der auf Armutsbekämpfung und Entwicklungspolitik ausgerichteten UNO-Sonderorganisation fand 2010 statt. Österreich ist seit 1948 Mitglied der Weltbank und hielt zum Stichtag 30. Juni 2017 einen Kapitalanteil von 0,66 Prozent (14.611 Anteile im Wert von 1.762,6 Mio. US-Dollar, davon 106,4 Mio. US-Dollar einbezahlt, der Rest ist abrufbares Haftkapital).

Durch die gesamte geplante - allgemeine und selektive - Kapitalerhöhung erhöht sich das Kapital der IBRD von 268,9 Mrd. auf 329,0 Mrd. Dollar.

Straßburg (APA) - Das Europäische Parlament in Straßburg hat am Dienstag ehrgeizige Ziele für erneuerbare Energien und zur Energieeffizienz verabschiedet. Bis 2030 soll sich die Energieeffizienz der EU um 32,5 Prozent verbessert haben und der Anteil erneuerbarer Energie in der EU mindestens 32 Prozent betragen. Beide Ziele sollen bis 2023 überprüft werden, dürfen aber nicht gesenkt werden.
 

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EU beschloss ambitionierte Ziele bei Energieeffizienz

Wien (APA) - Das verfahrene Bild von den Verhandlungen im Metaller-KV beginnt sich verstärkt in den Verhandlungen zum Bahn-KV zu spiegeln. Wie die Metaller-Arbeitgeber sehen auch die Bahn-Arbeitgeber in den Forderungen der Gewerkschaft ein "unerfüllbares Belastungspaket". Das sagte Thomas Scheiber, Obmann des Fachverbandes Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer, im APA-Gespräch am Dienstag.
 

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Bahn-KV - Fronten ähnlich verhärtet wie bei den Metallern

Wiesbaden (APA/AFP) - Der deutsche Arbeitsmarkt ist weiter in Bestform: Zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung überstieg die Zahl der Beschäftigten in einem Quartal die 45-Millionen-Marke, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.
 

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Zahl der deutschen Erwerbstätigen im 3. Quartal über 45 Millionen