Österreich erzielte in Spanien kräftiges Exportplus

Die heimischen Exporteure haben ihr Liefervolumen nach Spanien in den ersten zehn Monaten 2014 vorläufigen Berechnungen zufolge um 9,8 Prozent auf 1,84 Mrd. Euro gesteigert. Die Importe erhöhten sich um 3,5 Prozent auf 1,65 Mrd. Euro. "Im Gesamtjahr 2014 hatten wir aber ein kleines Handelsbilanzdefizit, früher hatten wir einen Überschuss", so der österreichische Handelsdelegierte Michael Spalek.

Grund dafür ist die zunehmende Ausfuhrstärke der Spanier, die hauptsächlich Autos, Lebensmittel (Oliven, Wein, etc.), Maschinen und Anlagen sowie Mode (siehe Zara, Mango und Desigual) exportieren - Hauptabnehmer ist die EU und hier vor allem Frankreich. Zahlen für das Gesamtjahr liegen noch keine vor.

Derzeit gibt es rund 150 österreichischen Niederlassungen in Spanien und mehr als 200 auf der gesamten Iberischen Halbinsel. Etwa 2.000 bis 3.000 österreichische Unternehmen exportierten Waren in das Land, schätzt der Wirtschaftsdelegierte der Wirtschaftskammer Österreich in Madrid.

Exportchancen für heimische Betriebe bieten sich laut Spalek beispielsweise bei Zulieferungen für die Kfz-Industrie, Maschinen und Anlagen sowie pharmazeutischen Produkten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte