Österreich nimmt erneut 1,15 Mrd. Euro frisches Kapital auf

Wien (APA) - Die Republik Österreich wird in der kommenden Woche am Dienstag, 8. Mai, auf den internationalen Kapitalmärkten erneut bis zu 1,15 Mrd. Euro frisches Geld aufnehmen. Geplant ist die Aufstockung der jüngsten zehnjährigen Bundesanleihe und eines 30-jährigen Bonds. Dies teilt die Bundesfinanzagentur (OeBFA) heute auf ihrer Website mit.

Die Renditen für österreichische Staatsanleihen sind seit der letzten Auktion Anfang April wieder leicht gestiegen.

Die zehnjährige Emission wurde im Jänner dieses Jahres mit einem Startvolumen von 4 Mrd. Euro erstmals auf den Markt gebracht. Sie erzielte damals eine Emissionsrendite von 0,788 Prozent. Bei ihrer ersten Aufstockung Anfang Februar waren es dann 0,861 Prozent. Weitere Aufstockungen erfolgten im März zu 0,834 Prozent und im April zu 0,666 Prozent. Aktuell rentiert sie am Sekundärmarkt mit 0,79 Prozent wieder auf höherem Niveau. Das Gesamtvolumen liegt jetzt bei 5,8 Mrd. Euro.

Die zweite Emission, der 2047 fällige 30-jährige Bond, wurde zuletzt im Jänner um gut 500 Mio. Euro auf über 5,0 Mrd. Euro aufgestockt. Die dabei erzielte Durchschnittsrendite betrug 1,477 Prozent. Aktuell rentiert das Papier am Anleihenmarkt mit 1,45 Prozent.

Klagenfurt (APA) - Im Kärntner Landtag hat am Donnerstag die Debatte um das Landesbudget für das Jahr 2018 begonnen. Die Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP lobten den Entwurf als "Budget des Schuldenabbaus", die Oppositionsparteien FPÖ und Team Kärnten übten teils heftige Kritik. Die Landtagssitzung ist für zwei Tage anberaumt.
 

Newsticker

Budgetdebatte im Kärntner Landtag gestartet

Wien (APA) - Mit einem "Unterricht im Freien" protestieren Erwachsenenbildner am Donnerstag in Wien gegen Einsparungen in ihrem Bereich. Gleichzeitig wolle man mit der von der Gewerkschaft unterstützten Aktion den "Mehrwert unserer Arbeit für die Gesellschaft zeigen", so Nerijus Soukup, einer der Organisatoren, zur APA.
 

Newsticker

Erwachsenenbildner protestieren gegen Kürzungen

Wien (APA) - Die SPÖ läuft weiter Sturm gegen das von der Regierung eingebrachte Arbeitszeitgesetz, das künftig generell 12-Stunden-Tage ermöglichen soll. "Die SPÖ wird mit allen Mitteln gegen dieses Gesetz vorgehen", kündigte SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder an. Das Mittel der Wahl ist vorerst eine Sondersitzung im Nationalrat.
 

Newsticker

12-Stunden-Tag: SPÖ "mit allen Mitteln" gegen Arbeitszeitgesetz