Österreich mittelmäßig auf selbstfahrende Autos vorbereitet

Wien (APA) - Österreich liegt einer Analyse von KPMG zufolge im Mittelfeld, wenn es ums Bereitsein für die Zukunft mit selbstfahrenden Fahrzeugen. Die besten Voraussetzungen für automatisiertes Fahren bestehen demnach in den Niederlanden, in Singapur und in den USA. Österreich wurde auf Rang 12 von 20 gereiht.

Zu den Stärken der Niederlande gehören die hohe Akzeptanz von Elektrofahrzeugen, die große Dichte an Ladestationen, das solide Telekommunikationsnetz sowie eine Vielzahl geplanter Praxistests, so KPMG am Mittwoch. Verglichen wurden die Länder anhand der Voraussetzungen in den vier Bereichen Politik und Gesetzgebung, Technologie und Innovation, Infrastruktur sowie Kundenakzeptanz. Immerhin hinsichtlich der Infrastruktur belegt Österreich mit Platz 8 eine Top-10-Platzierung.

"Das autonome Fahren wird nicht nur weltweit das Transportwesen revolutionieren - es wird sich auch in Österreich auf alle Aspekte des Lebens auswirken", sagt Werner Girth, Partner bei KPMG in Österreich. Insgesamt stehe die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes in einem engen Zusammenhang mit der Bereitschaft für autonomes Fahren.

Den führenden Ländern sei gemein, dass die Bereitschaft der Regierung gegeben sei, die Entwicklung des autonomen Fahrens zu steuern und zu regulieren. Auch ein ausgezeichneter Zustand der Straßen, ein gut ausgebautes Mobilfunknetz sowie Investitionen und Innovationen durch die Privatwirtschaft, vereine die bestgereihten Länder.

"Autonome Fahrzeuge werden die Zukunft aktiv mitbestimmen. Die Frage lautet nicht ob, sondern wann autonomes Fahren zur alltäglichen Realität wird", schildert Klaus Mittermair, Automotive-Chef bei KPMG in Österreich, die Situation. "Partnerschaften zwischen den Regierungen und der Privatwirtschaft können die technologische Entwicklung vorantreiben und zugleich gewährleisten, dass der Einsatz selbstfahrender Fahrzeuge im Einklang mit den Zielen der Politik steht." Dabei sei es wichtig, alle Interessengruppen - Regierungen, Unternehmen und Bürger - in die Pläne für autonomes Fahren einzubinden.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker