Österreich nur noch viertreichstes Land in der EU - Luxemburg Platz 1

Im Ranking der reichsten EU-Länder ist Österreich 2014 gegenüber dem Jahr davor vom zweiten auf den vierten Platz abgerutscht, geht aus den vorläufigen Daten der Eurostat von heute, Dienstag, hervor. Das heimische Bruttoinlandsprodukt pro Kopf lag um 28 Prozent über dem EU-Schnitt. Auf Platz 1 rangierte erneut Luxemburg, dessen BIP mehr als zweieinhalbmal so groß ist wie der Durchschnitt.

Auf Platz 2 und 3 folgten Irland mit einer Wirtschaftsleistung, die um knapp ein Drittel (32 Prozent) über dem Durchschnittswert der 28 EU-Länder lag, und die Niederlande (30 Prozent darüber). Hinter Österreich gleichauf den fünften Platz belegten Deutschland, Dänemark und Schweden (mit einem BIP um je 24 Prozent über dem EU-Schnitt). Als ärmstes Land in Europa bildete Bulgarien einmal mehr das Schlusslicht. Dort lag das Bruttoinlandsprodukt um 55 Prozent unter dem EU-Schnitt.

Gemessen an einem weiteren von Eurostat erfassten Wohlstandsindikator - dem tatsächlichen Individualverbrauch (TIV) pro Kopf - rangierte Österreich im vergangenen Jahr unverändert an dritter Stelle - hinter Luxemburg und Deutschland. Der Individualverbrauch setzt sich aus Gütern und Dienstleistungen zusammen, die tatsächlich vom Haushalt konsumiert werden. In Luxemburg lag der TIV nach Kaufkraftstandards 2014 den Angaben zufolge um 40 Prozent über dem EU-Schnitt, in Deutschland um 23 Prozent und in Österreich um 21 Prozent. Am geringsten war der Wohlstand in der EU in den Ländern Bulgarien (51 Prozent unter dem Durchschnitt), Rumänien (45 Prozent darunter) und Kroatien (um 41 Prozent darunter).

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen