Österreich kaufte 2017 kasachisches Öl für mehr als 900 Mio. Euro

Wien (APA) - Kasachstan ist Österreichs größter Erdöllieferant. Im Vorjahr hat Österreich aus dem Land Erdöl um mehr als 900 Mio. Euro bezogen, teilte Rudolf Thaler, Wirtschaftsdelegierter der WKO in Almaty, Kasachstan, am Mittwoch mit. Praktisch alle Importe Österreichs aus Kasachstan entfallen auf Erdöl.

Damit ist Kasachstan der größte Handelspartner Österreichs in Zentralasien. Die Gesamtimporte aus der Region betrugen im Vorjahr 950 Mio. Euro - davon entfielen 944,8 Millionen Euro auf Kasachstan, 99 Prozent davon auf Erdöl. Der Handel mit den weiteren Ländern Zentralasiens - Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan - ist schwächer. Aus den vier Ländern wurden insgesamt Waren im Wert von nur 5,2 Millionen Euro importiert.

Im Gegenzug exportierten Österreichs Unternehmen nach Zentralasien Waren um 240 Mio. Euro, davon entfielen 149 Mio. Euro auf Kasachstan. Zweitgrößter Exportpartner in Zentralasien ist Usbekistan mit 42 Millionen Euro, gefolgt von Turkmenistan mit 29 Millionen Euro.

In der Zukunft soll sich das aber ändern. "Mit Ausnahme Kasachstans ist Zentralasien allerdings noch zu wenig am Exportradar österreichischer Unternehmen", meint Thaler. Gerade für Österreichs Technologiebetriebe bestehe die Möglichkeit, von der aufstrebenden Wirtschaft Zentralasiens zu profitieren. So sei beispielsweise Bedarf in den Feldern Landwirtschaft, Energie, Infrastruktur und Industriemodernisierung vorhanden.

Istanbul/Washington (APA/dpa) - "Ich habe keinerlei finanzielle Interessen in Saudi-Arabien", sagt Donald Trump. Als Privatperson und US-Präsident hat er aber kräftig von den Ölmilliarden aus Riad profitiert. Welche Auswirkungen hat das auf den Fall Khashoggi?
 

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"Große Geschäfte!" - Trumps USA und Riad verbinden Milliarden

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank tauscht die Führung ihrer Transaktionsbank aus. Stefan Hoops, bisher Co-Vertriebschef der Kapitalmarktsparte, trete die Nachfolge von John Gibbons an, bestätigte ein Banksprecher am Donnerstag. Gibbons verlasse die Bankenbranche. Finanzkreisen zufolge wechselt er zu einem Kunden der Bank. Hoops wird wie sein Vorgänger Gibbons an Investmentbank-Chef Garth Ritchie berichten.
 

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Deutsche Bank tauscht Chef der Transaktionsbank aus

Wien (APA) - Österreich und China wollen über eine Nachfolgeregelung zu sogenannten Soft Loans verhandeln. Soft Loans sind staatlich gestützte Kredite für Unternehmen, die in Entwicklungsländern aktiv werden. Seit 2012 stehen sie für Investitionen in China allerdings nicht mehr zur Verfügung, weil das Land die dafür vorgesehene Obergrenze beim Einkommen pro Kopf überschritten hat.
 

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Österreich und China verhandeln Nachfolgeinstrument zu Soft Loans