Österreich im Oktober bei Inflationsrate weiter über EU-Durchschnitt

Wien/Brüssel (APA) - Österreich liegt bei der Inflationsrate weiter deutlich über dem EU-Durchschnitt. Im Vergleich zum Vormonat ist die Quote im Oktober zwar leicht auf 2,3 gesunken, wie aus Daten von Eurostat vom Donnerstag hervorgeht. Allerdings verzeichnete die Alpenrepublik damit die sechsthöchste Inflationsrate der EU. Der EU-Durchschnitt lag im Oktober bei 1,7 Prozent (September: 1,8 Prozent).

Am stärksten stiegen die Preise in Litauen (4,2 Prozent), Estland (4,0 Prozent), Großbritannien (3,0 Prozent), Tschechien (2,8 Prozent) und Lettland (2,7 Prozent). Den geringsten Wert verzeichneten erneut Zypern (0,4 Prozent), Irland, Griechenland und Finnland (je 0,5 Prozent).

Die Eurozone kam auf eine Teuerung von 1,4 Prozent, im September waren es noch 1,5 Prozent. Im Vorjahresvergleich betrug der Wert 0,5 Prozent.

Der stärkste Preistreiber im Euroraum kam von Kraftstoffen für Verkehrsmittel (+0,10 Prozentpunkte), Restaurants und Cafes (+0,08 Prozentpunkte) sowie Milch, Käse und Eier (+0,06 Prozentpunkte). Die größten Verbilligungen gab es bei der Telekommunikation (-0,11 Prozentpunkte), den Bekleidungsartikel (-0,07 Prozentpunkte) und dem Sozialschutz (-0,04 Prozentpunkte).

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte