Österreich im Dezember 2017 mit fünfthöchster Inflation in EU

Brüssel (APA) - Österreich verzeichnete am Ende des Vorjahres die fünfthöchste Inflation in der EU. Im Dezember 2017 wies Österreich laut Eurostat-Daten vom Mittwoch eine Teuerungsrate (HVPI) von 2,3 Prozent aus. Spitzenreiter waren gemeinsam Estland und Litauen mit je 3,8 Prozent. Einziges Land mit sinkenden Preisen war Zypern (-0,4 Prozent Inflationsrate).

Der EU-Durchschnitt ging gegenüber November von 1,8 auf 1,7 Prozent zurück. In der Eurozone wurde ein Absinken von 1,5 auf 1,4 Prozent registriert.

Hinter Estland und Litauen rangieren Großbritannien (3,0 Prozent), Rumänien (2,6 Prozent), Österreich (2,3 Prozent), Lettland, Tschechien und Ungarn (je 2,2 Prozent), Belgien (2,1 Prozent), Slowakei (2,0 Prozent), Slowenien (1,9 Prozent), Bulgarien (1,8 Prozent), Polen und Schweden (je 1,7 Prozent), Deutschland, Luxemburg und Portugal (je 1,6 Prozent), Kroatien und Malta (je 1,3 Prozent), Frankreich, Niederlande und Spanien (je 1,2 Prozent), Griechenland und Italien (je 1,0 Prozent), Dänemark (0,8 Prozent), Finnland und Irland (je 0,5 Prozent), sowie Zypern (-0,4 Prozent).

Der stärkste Preistreiber im Euroraum kam von Kraftstoffen für Verkehrsmittel (+0,11 Prozentpunkte), Tabak (+0,06 Prozentpunkte) sowie Milch, Käse und Eier (+0,05 Prozentpunkte). Die größten Verbilligungen gab es bei der Telekommunikation (-0,10 Prozentpunkte), Bekleidungsartikel und Gemüse (je -0,05 Prozentpunkte).

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte