Österreich-Chef der Deutschen Bank sieht höhere Banken-Kapitalquoten

Die europäischen Finanzinstitute müssen ihre Kapitalpuffer nach Einschätzung des Österreich-Chefs der Deutschen Bank weiter verstärken. Aktuell kommen die Geldhäuser durchschnittlich auf eine harte Kernkapitalquote von 12,5 Prozent, sagte Rainer Polster.

"Da werden wir tendenziell noch einmal höher gehen und mit höheren Anforderungen konfrontiert werden", sagte der Manager. Besonders seit Ausbruch der Finanzkrise schreiben Bankenaufseher den großen europäischen Instituten immer höhere Kapitalquoten vor. Dies in der Hoffnung, sie dadurch widerstandsfähiger für etwaige künftige Krisen zu machen.

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma

Die Telekomaufsicht weicht Regelwerk das unter Barack Obama erst beschlossen wurde. Der Rechtsstreit ist damit programmiert, es wird mit Klagen von vielen Interenetkonzernen gerechnet.
 

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US-Behörde kippt Netzneutralität - Rückschlag für Google & Co