Österreich wird in BND-NSA-Affäre Anzeige erstatten

"Volle Aufklärung" erwartet Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in der Bespitzelungsaffäre. Der Deutschen Bundesnachrichtendienst (BND) soll laut Berichten dem US-Geheimdienst NSA beim Ausspionieren österreichischer Behörden geholfen haben.

Mainz/St. Pölten. Österreich wird nach den Worten rund um Berichte über eine Bespitzelung österreichischer Behörden durch den US-Geheimdienst NSA mithilfe des deutschen Bundesnachrichtendiensts Anzeige erstatten. Das sagte Innenminister Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) laut der Deutschen Presse-Agentur dem ZDF-Politmagazin "Frontal 21" am Dienstag am Rand einer Ministerkonferenz in St. Pölten.

Innenministeriums-Sprecher Alexander Marakovits bestätigte der APA, dass eine Anzeige erfolgen werde. "Wir wollen hier volle Aufklärung", sagte Mikl-Leitner laut dpa dem ZDF. "Meine Sicherheitsbehörden stehen im Kontakt mit den deutschen Sicherheitsbehörden. Darüber hinaus werden wir Anzeige erstatten bei der Staatsanwaltschaft."

Nach Recherchen von "Frontal 21" betrieb die NSA noch bis 2013 Spionage gegen Vertretungen deutscher Unternehmen sowie gegen europäische Politiker und Institutionen, darunter waren auch Ziele in Österreich.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte