Österreich will Beitrag zu EU-Türkei-Abkommen im Herbst zahlen

Brüssel - Österreich will seinen Beitrag zum EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen ab Herbst zahlen. "Vereinbarungsgemäß wird die erste Rate im 4. Quartal 2016 überwiesen", hieß es am Mittwoch gegenüber der APA aus dem Finanzministerium in Wien.

Nach dem Kompromiss der EU-Staaten vom 3. Februar mit einer Gesamtsumme von drei Mrd. Euro für die Türkei für die Jahre 2016 und 2017 entfällt auf Österreich ein Anteil von 45,6 Millionen Euro. Eine Milliarde Euro kommt aus dem EU-Haushalt. Die größten Beitragszahler sind Deutschland (427,5 Millionen Euro), Großbritannien (327,6 Millionen Euro), und Frankreich (309,2 Millionen Euro). Die nationalen Beiträge sind nach der jeweiligen Wirtschaftsleistung gewichtet. Sie sind aus der Berechnung des Defizits von der EU ausgenommen.

Mit dem Geld soll humanitäre Hilfe für Flüchtlinge in der Türkei finanziert werden. Die Mittel fließen nicht direkt an die Türkei, sondern kommen über Hilfsorganisationen zur Auszahlung.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

Newsticker

Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

Newsticker

Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

Newsticker

Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden