Österreich will Beitrag zu EU-Türkei-Abkommen im Herbst zahlen

Brüssel - Österreich will seinen Beitrag zum EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen ab Herbst zahlen. "Vereinbarungsgemäß wird die erste Rate im 4. Quartal 2016 überwiesen", hieß es am Mittwoch gegenüber der APA aus dem Finanzministerium in Wien.

Nach dem Kompromiss der EU-Staaten vom 3. Februar mit einer Gesamtsumme von drei Mrd. Euro für die Türkei für die Jahre 2016 und 2017 entfällt auf Österreich ein Anteil von 45,6 Millionen Euro. Eine Milliarde Euro kommt aus dem EU-Haushalt. Die größten Beitragszahler sind Deutschland (427,5 Millionen Euro), Großbritannien (327,6 Millionen Euro), und Frankreich (309,2 Millionen Euro). Die nationalen Beiträge sind nach der jeweiligen Wirtschaftsleistung gewichtet. Sie sind aus der Berechnung des Defizits von der EU ausgenommen.

Mit dem Geld soll humanitäre Hilfe für Flüchtlinge in der Türkei finanziert werden. Die Mittel fließen nicht direkt an die Türkei, sondern kommen über Hilfsorganisationen zur Auszahlung.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte