Österreich verringerte Außenhandelsdefizit

Wien (APA) - Im internationalen Warenaustausch hat Österreich heuer zwischen Jänner und Juli das Defizit spürbar senken können. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres verringerte sich der Fehlbetrag um ein Drittel von 2,39 auf 1,60 Mrd. Euro, so die Statistik Austria. Die österreichischen Exporte legten um 1,2 Prozent auf ein Volumen von 74,41 Mrd. Euro zu, während die Importe mit einem geringfügigen Plus von 0,1 Prozent auf 76,01 Mrd. Euro unverändert blieben. Vor allem der Handel mit den EU-Staaten ist kräftig gestiegen.

Wien. Das heimische Defizit im internationalen Warenaustausch ist heuer zwischen Jänner und Juli spürbar gesunken. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres verringerte sich der Fehlbetrag um ein Drittel von 2,39 auf 1,60 Mrd. Euro, geht aus den vorläufigen Daten der Statistik Austria von heute, Mittwoch, hervor.

Die österreichischen Exporte legten um 1,2 Prozent auf ein Volumen von 74,41 Mrd. Euro zu, während die Importe mit einem geringfügigen Plus von 0,1 Prozent auf 76,01 Mrd. Euro unverändert blieben.

Vor allem die Lieferungen in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union stiegen um 1,6 Prozent auf 51,42 Mrd. Euro kräftig. Gleichzeitig nahmen die Warenbezüge aus der EU um nur 0,1 Prozent auf 54,17 Mrd. Euro zu. Das Defizit im Handel mit den EU-Ländern ging dadurch von 3,47 auf 2,75 Mrd. Euro massiv zurück.

Beim Außenhandel mit Drittstaaten erzielt Österreich traditionell einen Überschuss. Dieser konnte heuer in den ersten sieben Monaten gegenüber der Vorjahresperiode von 1,08 auf 1,15 Mrd. Euro etwas vergrößert werden. Die Exporte nahmen um 0,3 Prozent auf 22,99 Mrd. Euro zu, die Importe waren mit einem Volumen von 21,84 Mrd. Euro stabil.


Im Juli fuhr Österreich das Passivum in der Handelsbilanz besonders massiv zurück. Der Wert der Ausfuhren erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresmonat zwar nur leicht um 0,3 Prozent auf 11,12 Mrd. Euro. Doch parallel dazu brachen die Einfuhren um 6,7 Prozent auf 11,15 Mrd. Euro ein. Das Außenhandelsdefizit schrumpfte dadurch von 868,7 auf 38 Mio. Euro.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro