OeNB erhöhte Wachstumsprognose für 2016, heuer nur plus 0,7 Prozent

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hat am Montag ihre Wachstumsprognose für heuer mit einem Plus von 0,7 Prozent unverändert gelassen und jene für 2016 von bisher plus 1,6 Prozent auf 1,9 Prozent erhöht. Für 2017 erwarten die Notenbanker in einer ersten Prognose ein Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent in Österreich, wie aus Unterlagen zu einer Pressekonferenz hervorgeht.

"Wir erwarten im Jahr 2016 endlich ein Ende der vierjährigen Wirtschaftsschwäche", meinte Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny Presseunterlagen zufolge. Wegen der heuer noch schwachen Konjunktur wird die Arbeitslosenquote aber weiter steigen - auf 5,7 Prozent, so die OeNB. Dies ist auch einem anhaltenden Anstiegs des Arbeitsangebots geschuldet. Erst 2017 erwarten die Ökonomen der Nationalbank ein geringfügiges Minus bei den Arbeitslosen - die Quote soll dann auf 5,5 Prozent sinken.

Die Inflation bleibe heuer im historischen Vergleich mit 0,9 Prozent niedrig. 2016 und 2017 dürfte die Teuerung aufgrund des Anziehens der Konjunktur auf 1,9 bzw. 2,0 Prozent klettern, so die Nationalbank.

Farnborough/Kuala Lumpur (APA/Reuters) - Die malaysische Fluggesellschaft AirAsia bestellt Insidern zufolge rund 30 zusätzliche Airbus-Langstreckenflugzeuge vom Typ A330neo. AirAsia-Mitgründer Tony Fernandes werde den Auftrag noch am Donnerstag in Kuala Lumpur bestätigen, sagten mehrere mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Zu Listenpreisen hat die Bestellung einen Wert von 7,8 Mrd. Dollar (6,72 Mrd. Euro).
 

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AirAsia bestellt 30 zusätzliche Airbus A330neo

Farnborough/Chicago (APA/dpa) - Der weltgrößte Flugzeugbauer Boeing hat kurz vor seiner Messebilanz im britischen Farnborough eine weitere Großbestellung eingesammelt. Ein ungenannter Kunde habe einen Vorvertrag über 100 Mittelstreckenjets der 737-MAX-Reihe unterzeichnet, teilte der Airbus-Konkurrent aus den USA am Donnerstag auf der Luftfahrtmesse bei London mit.
 

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Boeing meldet weiteren Auftrag über 100 Jets

Triest (APA) - Generali trennt sich weiter von nichtstrategischen Tochtergesellschaften. Der Versicherer aus Triest einigte sich mit der Life Company Consolidation Group über den Verkauf ihrer kompletten Beteiligung an der Generali Worldwide Insurance Company und an Generali Link. Der Deal beschert den Italienern 409 Mio. Euro, teilte das Unternehmen in einer Presseaussendung mit.
 

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Generali trennt sich von zwei ausländischen Töchtern