OeNB-Tagung - Wifo-Chef: Weniger Ungleichheit führt zu mehr Wachstum

Wifo-Chef Karl Aiginger hat für Maßnahmen geworben, um gesellschaftliche Ungleichheit zu reduzieren. Weniger Ungleichheit würde zu höherem Konsum und Wirtschaftswachstum führen, sagte Aiginger am Montag auf der Volkswirtschaftlichen Tagung der Nationalbank in Wien.

Aiginer ortet vier unbenutzte oder brachliegende Quellen für mehr wirtschaftliche Dynamik, nämlich Steuern und Staatsausgaben sowie Nachfrage und Angebot.

Die Reduktion von Steuerhinterziehung sei für den Staat die beste Ressource für zusätzliche Staatseinnahmen. Einsparungspotenzial in der EU sieht Aiginger im Bereich Landesverteidigung (28 verschiedene Militärsysteme), Subventionen für fossile Energieträger (50 Mrd. Euro) und Agrar-Direktzahlungen.

Im Bereich Angebotspolitik plädiert der Chef des Wirtschaftsforschungsinstitutes für soziale und ökologische Innovationen sowie dafür, die Forschung- und Entwicklungsausgaben auf das EU-2020-Ziel zu bringen. Um die wirtschaftliche Nachfrage anzukurbeln, empfiehlt Aiginger die Steuern auf Arbeit zu senken.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte