OeNB-Tagung - Wifo-Chef: Weniger Ungleichheit führt zu mehr Wachstum

Wifo-Chef Karl Aiginger hat für Maßnahmen geworben, um gesellschaftliche Ungleichheit zu reduzieren. Weniger Ungleichheit würde zu höherem Konsum und Wirtschaftswachstum führen, sagte Aiginger am Montag auf der Volkswirtschaftlichen Tagung der Nationalbank in Wien.

Aiginer ortet vier unbenutzte oder brachliegende Quellen für mehr wirtschaftliche Dynamik, nämlich Steuern und Staatsausgaben sowie Nachfrage und Angebot.

Die Reduktion von Steuerhinterziehung sei für den Staat die beste Ressource für zusätzliche Staatseinnahmen. Einsparungspotenzial in der EU sieht Aiginger im Bereich Landesverteidigung (28 verschiedene Militärsysteme), Subventionen für fossile Energieträger (50 Mrd. Euro) und Agrar-Direktzahlungen.

Im Bereich Angebotspolitik plädiert der Chef des Wirtschaftsforschungsinstitutes für soziale und ökologische Innovationen sowie dafür, die Forschung- und Entwicklungsausgaben auf das EU-2020-Ziel zu bringen. Um die wirtschaftliche Nachfrage anzukurbeln, empfiehlt Aiginger die Steuern auf Arbeit zu senken.

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Straßburg/Brüssel (APA/AFP) - Das Europaparlament hat das von der EU-Kommission vorgeschlagene Energiesparpaket grundsätzlich gebilligt, aber erhebliche Nachbesserungen gefordert. Zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens verlangt die EU-Volksvertretung ehrgeizigere Vorgaben für die Energieeffizienz und die Nutzung von erneuerbarer Energie.
 

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