OeNB-Tagung - Wifo-Chef: Weniger Ungleichheit führt zu mehr Wachstum

Wifo-Chef Karl Aiginger hat für Maßnahmen geworben, um gesellschaftliche Ungleichheit zu reduzieren. Weniger Ungleichheit würde zu höherem Konsum und Wirtschaftswachstum führen, sagte Aiginger am Montag auf der Volkswirtschaftlichen Tagung der Nationalbank in Wien.

Aiginer ortet vier unbenutzte oder brachliegende Quellen für mehr wirtschaftliche Dynamik, nämlich Steuern und Staatsausgaben sowie Nachfrage und Angebot.

Die Reduktion von Steuerhinterziehung sei für den Staat die beste Ressource für zusätzliche Staatseinnahmen. Einsparungspotenzial in der EU sieht Aiginger im Bereich Landesverteidigung (28 verschiedene Militärsysteme), Subventionen für fossile Energieträger (50 Mrd. Euro) und Agrar-Direktzahlungen.

Im Bereich Angebotspolitik plädiert der Chef des Wirtschaftsforschungsinstitutes für soziale und ökologische Innovationen sowie dafür, die Forschung- und Entwicklungsausgaben auf das EU-2020-Ziel zu bringen. Um die wirtschaftliche Nachfrage anzukurbeln, empfiehlt Aiginger die Steuern auf Arbeit zu senken.

Farnborough/Kuala Lumpur (APA/Reuters) - Die malaysische Fluggesellschaft AirAsia bestellt Insidern zufolge rund 30 zusätzliche Airbus-Langstreckenflugzeuge vom Typ A330neo. AirAsia-Mitgründer Tony Fernandes werde den Auftrag noch am Donnerstag in Kuala Lumpur bestätigen, sagten mehrere mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Zu Listenpreisen hat die Bestellung einen Wert von 7,8 Mrd. Dollar (6,72 Mrd. Euro).
 

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AirAsia bestellt 30 zusätzliche Airbus A330neo

Farnborough/Chicago (APA/dpa) - Der weltgrößte Flugzeugbauer Boeing hat kurz vor seiner Messebilanz im britischen Farnborough eine weitere Großbestellung eingesammelt. Ein ungenannter Kunde habe einen Vorvertrag über 100 Mittelstreckenjets der 737-MAX-Reihe unterzeichnet, teilte der Airbus-Konkurrent aus den USA am Donnerstag auf der Luftfahrtmesse bei London mit.
 

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Boeing meldet weiteren Auftrag über 100 Jets

Triest (APA) - Generali trennt sich weiter von nichtstrategischen Tochtergesellschaften. Der Versicherer aus Triest einigte sich mit der Life Company Consolidation Group über den Verkauf ihrer kompletten Beteiligung an der Generali Worldwide Insurance Company und an Generali Link. Der Deal beschert den Italienern 409 Mio. Euro, teilte das Unternehmen in einer Presseaussendung mit.
 

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Generali trennt sich von zwei ausländischen Töchtern