OeNB erwartet sinkenden Inflationsraten

Wien (APA) - Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) rechnet in den kommenden Monaten mit rückläufigen Inflationsraten. Für das Gesamtjahr 2017 wird nach den höheren Werten zu Jahresbeginn eine HVPI-Jahresinflationsrate (nach europäischer Rechnung) von 2,0 Prozent erwartet. Für 2018 wird mit einem Rückgang auf 1,7 Prozent gerechnet, teilte die Nationalbank am Montag mit.

Der Großteil des erwarteten Rückgangs der Teuerungsrate geht auf die Energiepreise zurück, da im kommenden Jahr der Preisanstieg für Rohöl nicht mehr in der Jahresinflation wirksam sein und sich auch die Preisentwicklung bei manchen derzeit stark verteuerten Nahrungsmitteln wieder normalisiert haben sollte, so die Ökonomen der Notenbank.

Die Sondereffekte bei Milchprodukten (Angebotsrückgang nach der Liberalisierung des EU-Milchmarktes) sowie bei Ölen und Fetten (billiges Palmöl wird zunehmend durch höherwertige Öle ersetzt) sollten sich wieder zurückbilden und die Teuerung im kommenden Jahr dämpfen.

Die Teuerungsrate bei Industriegütern ohne Energie sowie bei Dienstleistungen wird nach Ansicht der OeNB bis Ende 2018 weitgehend stabil bleiben. Die Kerninflationsrate (HVPI ohne Energie und unverarbeitete Nahrungsmittel) soll sich somit im Jahr 2018 nur geringfügig auf 2,0 Prozent (2017: 2,1 Prozent) verringern.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker