OeNB erwartet sinkenden Inflationsraten

Wien (APA) - Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) rechnet in den kommenden Monaten mit rückläufigen Inflationsraten. Für das Gesamtjahr 2017 wird nach den höheren Werten zu Jahresbeginn eine HVPI-Jahresinflationsrate (nach europäischer Rechnung) von 2,0 Prozent erwartet. Für 2018 wird mit einem Rückgang auf 1,7 Prozent gerechnet, teilte die Nationalbank am Montag mit.

Der Großteil des erwarteten Rückgangs der Teuerungsrate geht auf die Energiepreise zurück, da im kommenden Jahr der Preisanstieg für Rohöl nicht mehr in der Jahresinflation wirksam sein und sich auch die Preisentwicklung bei manchen derzeit stark verteuerten Nahrungsmitteln wieder normalisiert haben sollte, so die Ökonomen der Notenbank.

Die Sondereffekte bei Milchprodukten (Angebotsrückgang nach der Liberalisierung des EU-Milchmarktes) sowie bei Ölen und Fetten (billiges Palmöl wird zunehmend durch höherwertige Öle ersetzt) sollten sich wieder zurückbilden und die Teuerung im kommenden Jahr dämpfen.

Die Teuerungsrate bei Industriegütern ohne Energie sowie bei Dienstleistungen wird nach Ansicht der OeNB bis Ende 2018 weitgehend stabil bleiben. Die Kerninflationsrate (HVPI ohne Energie und unverarbeitete Nahrungsmittel) soll sich somit im Jahr 2018 nur geringfügig auf 2,0 Prozent (2017: 2,1 Prozent) verringern.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte