OeNB - Banken müssen Kapital stärken, Ostgewinne bleiben schwach

Österreichs Banken müssen ihre Kostenstrukturen weiter verbessern und Kapital aufbauen. Das sind die wesentlichen Empfehlungen der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) im Finanzmarktstabilitätsbericht. Der Bericht wurde am Mittwoch in Wien vorgelegt.

2014 blieb die Profitabilität der Banken unter Druck. Signifikant rückläufig waren die Ostgewinne, vor allem wegen schlechter Kreditqualität, der Fremdwährungskreditprobleme und der Russland/Ukraine-Krise. Die Osteuropa-Gewinne blieben weiter auf wenige Länder der Region konzentriert. Im Inland hielt die "strukturelle Ertragsschwäche" an.

Auch aktuell schaut es ertragsmäßig nicht rosig aus: Die Aussichten für die Profitabilität der Banken im Osten bleibe schwach, schreibt die Notenbank und verweist ganz allgemein auf "politische und geopolitische Unsicherheiten".

Die Bankenabwicklung laut Bankensanierungsgesetz indes wird als "Paradigmenwechsel" in der Bankenregulierung bewertet, der die Finanzmarktstabilität in Österreich "nachhaltig stärken" werde.

Am 1. Juni hatte das "Finanzmarktstabilitätsgremium" den Banken höhere Kapitalpuffer empfohlen. Diese Puffer werden stufenweise installiert. Die Großbanken - RBI, RZB, Erste und Bank Austria - müssen beim Kapital drei Prozentpunkte zusätzlich aufweisen. Dies soll die Widerstandsfähigkeit der systemrelevanten Banken in Österreich erhöhen, so Notenbankdirektor Andreas Ittner.

Der Bericht wird am Vormittag in einer Pressekonferenz vorgestellt.

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will angesichts ihrer Probleme bei Pünktlichkeit und Wartung der Fahrzeuge mehr Mitarbeiter als je zuvor einstellen. Auch 2019 sollten rund 20.000 neue Eisenbahner ins Unternehmen kommen, geht aus Konzernunterlagen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlagen. Zuletzt war von rund 15.000 die Rede.
 

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Deutsche Bahn will 2019 weitere 20.000 Mitarbeiter einstellen

Ingolstadt/Düsseldorf (APA/dpa) - Der für das Deutschlandgeschäft verantwortliche Geschäftsführer des Handelskonzerns MediaMarktSaturn, Wolfgang Kirsch, muss seinen Posten räumen. "Nach 25 Jahren bei MediaMarktSaturn hat Wolfgang Kirsch für sich erkannt, dass es jetzt an der Zeit ist zu gehen, um einer neuen Führung Raum zu geben", teilte der nun verbleibende Geschäftsführer, Ferran Reverter, am Mittwoch in Ingolstadt mit.
 

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Deutschlandchef von MediaMarktSaturn muss gehen

Wien (APA) - Die Österreichische Post AG setzt auf Kontinuität und hat erneut Georg Pölzl zum Vorsitzenden des Vorstands bestellt. Die aktuelle Funktionsperiode laufe noch bis Ende September 2019 und werde danach um drei Jahre verlängert, mit anschließender Verlängerungsoption um zwei weitere Jahre. Das wurde in der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats beschlossen, teilte die Post heute, Mittwoch, mit.
 

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Georg Pölzl bleibt Chef der Österreichischen Post