Ölfeldausrüster Schlumberger streicht weitere 10.000 Jobs

Houston (Texas) - Der weltgrößte Technik-Dienstleister in der Ölbranche, der US-Konzern Schlumberger, hat als Reaktion auf den niedrigen Ölpreis weitere 10.000 Stellen abgebaut. Insgesamt hat der Konzern damit seit dem Beginn des Preisverfalls beim Öl bereits 30.000 Jobs gestrichen.

Allein im letzten Quartal des Jahres 2015 sei ein Nettoverlust von 1,016 Milliarden Dollar aufgelaufen, teilte Schlumberger am Donnerstag in Houston (Texas) mit. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte noch ein Gewinn von 300 Millionen Dollar zu Buche gestanden. Der Umsatz im Schlussquartal 2015 ging verglichen mit dem Jahr zuvor um 39 Prozent auf 7,744 Milliarden Dollar zurück.

Schlumberger leidet unter den Entscheidungen von Ölriesen wie BP, Shell oder Exxon, die aufgrund niedriger Einnahmeerwartungen geplante Investitionen, etwa in neue Bohrungen, streichen. "Die sich verschlechternden Marktbedingungen haben zusätzlichen Druck auf eine sich vertiefende Finanzkrise in der Branche der Bohr- und Produktionsunternehmen ausgelöst", sagte Schlumberger-Vorstandschef Paal Kibsgaard. Kunden sähen sich gezwungen, ihre ohnehin zurückgefahrenen Investitionen weiter zu kürzen.

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse

Brüssel/Berlin (APA/Reuters) - Der Handelsüberschuss der EU-Länder mit den USA hat sich im ersten Halbjahr ungeachtet der scharfen Kritik von Präsident Donald Trump deutlich erhöht. Von Jänner bis Juni summierte er sich auf 66,9 Mrd. Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Das sind 10,7 Mrd. Euro oder 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
 

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EU-Handelsüberschuss mit den USA stieg im ersten Halbjahr kräftig