Ölpreisverfall: Royal Dutch Shell baut Tausende Stellen ab

Der vor der Fusion mit dem britischen Gasförderer BG Group stehende Energieriese Royal Dutch Shell hat wegen des Ölpreisverfalls scharfe Einschnitte angekündigt. Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, sollen im laufenden Jahr 6.500 Arbeitsplätze abgebaut werden und die Kosten um 4 Mrd. US-Dollar (3,6 Mrd. Euro) sinken.

Zudem sollen die Investitionen um 7 Mrd. Dollar reduziert und Unternehmensverkäufe in Milliardenhöhe vollzogen werden. So kündigte Shell an, seine Beteiligung an der japanischen Tochter Showa Shell für 1,4 Mrd. US-Dollar an den Öl-Konzern Idemitsu zu verkaufen. Wie anderen Gesellschaften macht der scharfe Öl-Preisverfall dem Konzern zu schaffen.

Wegen gesunkener Ölpreise sackte der bereinigte Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten im zweiten Quartal um 37 Prozent auf 3,8 Mrd. US-Dollar ab, wie Shell am Donnerstag mitteilte. Das war aber immer noch mehr als die 3,4 Mrd. Dollar, die Analysten kalkuliert hatten. Anfang April hatte Shell die Übernahme der BG Group für 47 Mrd. britische Pfund (66,6 Mrd. Euro) angekündigt. Dadurch werde ein stärkeres Unternehmen entstehen, hieß es damals. Die Transaktion soll bis Anfang 2016 unter Dach und Fach sein.

Schloßhof/Brüssel (APA) - EU-Agrarkommissar Phil Hogan schließt sich der Kritik des Europäischen Rechnungshofes gegenüber hohen Agrarförderungen an. "Ich stimme mit der Kritik absolut überein", sagte Hogan nach dem informellen Treffen der EU-Landwirtschaftsminister in Schloßhof (NÖ) vor Journalisten. Sein Plan zur Deckelung der Direktzahlungen sei noch aufrecht.
 

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Agrarförderungen - EU-Kommissar schließt sich Rechnungshof-Kritik an

Berlin (APA/Reuters) - Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute senken informierten Kreisen zufolge ihre Konjunkturprognosen für Deutschland. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte heuer um 1,7 Prozent zulegen, sagten mit dem Herbstgutachten für die deutsche Regierung vertraute Personen am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Im Frühjahr waren die Experten noch von 2,2 Prozent ausgegangen.
 

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Forschungsinstitute senken Prognosen für deutsche Wirtschaft

New York (APA/AFP) - Die EU geht in der Iran-Politik auf Konfrontationskurs zu US-Präsident Donald Trump. Die EU-Mitgliedstaaten wollten eine neue Finanzinstitution schaffen, um europäischen Firmen trotz wiedereingeführter US-Sanktionen Geschäfte mit Teheran zu ermöglichen, sagte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Montag in New York.
 

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EU geht in Iran-Politik auf Konfrontationskurs mit Trump