Ölpreisverfall brockt Petrobras Rekordverlust ein

New York/Sao Paulo - Der skandalgeschüttelte brasilianische Energiekonzern Petrobras bekommt den Ölpreisverfall massiv zu spüren. Das staatliche Unternehmen verbuchte nach eigenen Angaben vom Montag im vierten Quartal einen Rekordverlust von umgerechnet 9,1 Milliarden Euro. Das war ein Anstieg von 48 Prozent zum Vorjahresquartal.

Grund seien hohe Abschreibungen auf Ölfelder und andere Vermögenswerte gewesen. Im nachbörslichen Handel brach die Petrobras-Aktie knapp sechs Prozent ein.

Der Ölpreis ist seit Mitte 2014 wegen des riesigen Überangebots auf dem Weltmarkt abgestürzt - bis auf unter 30 Dollar pro Fass. Seitdem hat aber eine Erholung bis auf rund 40 Dollar eingesetzt.

Petrobras kämpft sich durch einen Sumpf von Schmiergeldvorwürfen. Unter anderem soll der Ölriese unrechtmäßig Gelder an politische Parteien geschleust haben. Mehrere Ex-Manager wurden festgenommen, die Konzernspitze trat im vergangenen Jahr zurück.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen