Ölpreise weiter gesunken - Rekordhohe Fördermengen in den USA

New York/London (APA/dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel erneut gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete in der Früh 64,40 US-Dollar (52,56 Euro). Das waren um 41 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März fiel um 59 Cent auf 60,56 Dollar.

Seit Mittwoch befinden sich die Ölpreise auf Talfahrt. Auslöser waren Berichte über rekordhohe Fördermengen an Rohöl in den USA. Seither liegt der Preisrückgang bei Brent und WTI inzwischen bei rund fünf Prozent und die Preise liegen auf dem niedrigsten Niveau im bisherigen Jahresverlauf.

In der vergangenen Woche hatte die Ölproduktion in der größten Volkswirtschaft ein neues Rekordhoch erreicht. Die Ölförderung in den USA steht derzeit stark im Fokus der Anleger. Seit geraumer Zeit legt die Zahl der Bohrlöcher zu. Dies sorgt für einen immer stärkeren Anstieg der US-Ölproduktion, während die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) gemeinsam mit anderen wichtigen Förderländern wie Russland im Gegenzug versucht, das Angebot auf dem Weltmarkt durch eine Förderkürzung einzudämmen.

Frankfurt/Wien (APA/Reuters) - Der Ausverkauf an den internationalen Börsen frisst die bisherigen Jahres-Zugewinne auch bei den US-Indizes auf: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren allesamt unter ihren Schlussständen von Ende 2017. Der Dax und der EuroStoxx50 sind schon länger im negativen Bereich. Ihr bisheriges Jahresminus beläuft sich auf über 14 beziehungsweise elf Prozent.
 

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Dow, S&P und Nasdaq geben Jahres-Zugewinne komplett ab

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche