Ölpreise unter Druck - Furcht vor Handelskonflikt

Singapur/Frankfurt (APA/dpa) - Die Ölpreise haben am Mittwoch mit Preisabschlägen auf neuerliche Ängste vor einem globalen Handelskonflikt reagiert. Auslöser war der Rücktritt des Wirtschaftsberaters von US-Präsident Donald Trump, Gary Cohn.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete in der Früh 65,23 US-Dollar (52,56 Euro). Das waren um 56 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April fiel um 54 Cent auf 62,05 Dollar.

Mit dem Rücktritt des weitgehend liberalen Cohn nimmt die Sorge zu, dass Trump seine handelskritische Agenda ohne größeren Widerstand durchsetzen kann. Der US-Präsident hatte zuletzt Zölle auf Stahl und Aluminium angekündigt und gedroht, auf etwaige Gegenmaßnahmen mit weiteren Zöllen, etwa auf Autos, zu reagieren. Befürchtet wird eine Sanktionsspirale, die in einen weltweiten Handelskrieg münden könnte.

Die Rohölpreise leiden unter dieser Entwicklung. Ein globaler Handelsstreit würde mit wirtschaftlichem Schaden für alle Beteiligten einhergehen. Dies könnte eine fallende Nachfrage nach Rohöl und Ölprodukten wie Benzin mit sich bringen.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen