Ölpreise treten auf der Stelle

Singapur/Frankfurt (APA/dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Mittwoch im frühen Handel zunächst so gut wie nicht bewegt. Am Markt war die Rede von fehlenden Impulsen.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete in der Früh 62,80 US-Dollar (50,92 Euro). Das waren um 8 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März fiel dagegen geringfügig um 3 Cent auf 59,16 Dollar.

Nach starken Preisrückgängen in der Vorwoche haben sich die Rohölpreise in dieser Woche zumindest stabilisiert. Fachleute nennen als Grund für die Beruhigung die bessere Börsenstimmung, die am Ölmarkt bisher aber nicht zu steigenden Preisen geführt hat. In der Woche zuvor hatten die starken Kursverluste an den internationalen Aktienmärkten auch die Stimmung am Rohölmarkt erheblich belastet.

Hauptthema am Ölmarkt bleibt die stetig steigende Erdölförderung in den USA, die zu einer Gefahr für die Strategie der OPEC wird. Zusammen mit Russland und anderen großen Förderländern versucht das Ölkartell, die Erdölpreise mit einer Fördergrenze anzuheben. Wieder steigende Lagerbestände in den USA und zunehmende Bohraktivitäten der US-Förderer zeigen aber, dass die OPEC-Strategie der Angebotsverknappung ins Leere zu laufen droht.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte