Ölpreise treten auf der Stelle

Singapur/Frankfurt (APA/dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Mittwoch im frühen Handel zunächst so gut wie nicht bewegt. Am Markt war die Rede von fehlenden Impulsen.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete in der Früh 62,80 US-Dollar (50,92 Euro). Das waren um 8 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März fiel dagegen geringfügig um 3 Cent auf 59,16 Dollar.

Nach starken Preisrückgängen in der Vorwoche haben sich die Rohölpreise in dieser Woche zumindest stabilisiert. Fachleute nennen als Grund für die Beruhigung die bessere Börsenstimmung, die am Ölmarkt bisher aber nicht zu steigenden Preisen geführt hat. In der Woche zuvor hatten die starken Kursverluste an den internationalen Aktienmärkten auch die Stimmung am Rohölmarkt erheblich belastet.

Hauptthema am Ölmarkt bleibt die stetig steigende Erdölförderung in den USA, die zu einer Gefahr für die Strategie der OPEC wird. Zusammen mit Russland und anderen großen Förderländern versucht das Ölkartell, die Erdölpreise mit einer Fördergrenze anzuheben. Wieder steigende Lagerbestände in den USA und zunehmende Bohraktivitäten der US-Förderer zeigen aber, dass die OPEC-Strategie der Angebotsverknappung ins Leere zu laufen droht.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia