Ölpreise nach Tod von Saudi-Arabiens König Abdullah gestiegen

New York/London (APA/dpa) - Der Tod von Saudi-Arabiens König Abdullah hat auch Folgen auf dem hochsensiblen Ölmarkt. Die Ölpreise stiegen am Freitag: Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete im frühen Handel 49,44 Dollar (42,6 Euro) und damit 92 Cent oder fast zwei Prozent mehr als am Donnerstagabend.

Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 85 Cent auf 47,16 Dollar zu.

In einer ersten Reaktion auf den Tod Abdullahs waren die Ölpreise noch etwas deutlicher geklettert. König Abdullahs Tod erhöht nach Einschätzung von Experten die Unsicherheit über die Ausrichtung der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC).

Das größte Ölförderkartell hatte im November angeführt von Saudi-Arabien entschieden, die Förderung trotz des starken Ölpreis-Verfalls nicht zu kürzen. "Kurzfristig wird die Volatilität am Ölmarkt steigen", sagte Neil Beveridge, Experte bei der Investmentbank Sanford C. Bernstein. Er glaubt nicht an eine Änderung in der Politik Saudi-Arabiens, aber der Tod Abdullahs komme für das Land zu einem ungünstigen Zeitpunkt.

Der aktuelle Ölpreis/Brent

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro