Ölpreise weiter auf Talfahrt

Singapur (APA/dpa-AFX) - Die Ölpreise haben ihre Talfahrt am Montag fortgesetzt. In der Früh kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 51,83 US-Dollar (47,26 Euro). Das waren 38 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 31 Cent auf 46,81 Dollar.

In den vergangenen Wochen hat Rohöl, wie auch viele andere Rohstoffe, starke Verluste hinnehmen müssen. Neben dem starken Dollar ist ein wesentlicher Grund die sich abschwächende Wirtschaft Chinas. Am Montag wurde dieses Bild der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft bestätigt: Der vom Wirtschaftsmagazin Caixin ermittelte Einkaufsmanagerindex fiel mit 47,8 Punkten auf ein Zweijahrestief. Werte unterhalb von 50 Punkten deuten darauf hin, dass die Industrieproduktion schrumpft.

Aktueller Ölpreis Brent

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden