Ölpreise steigen weiter - Brent erreicht neues Hoch seit 2014

Singapur/Frankfurt (APA/dpa) - Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel wieder zugelegt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kletterte in der Früh auf einen neuen Höchststand seit 2014 bei 79,45 US-Dollar (67,42 Euro). Zuletzt lag der Kurs bei 79,37 Dollar. Das waren neun US-Cent mehr als am Mittwoch.

Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juni stieg um 20 Cent auf 71,69 Dollar. Hier wurde der am Dienstag verzeichnete Rekord seit 2014 bei 71,92 Dollar nicht ganz erreicht.

Die Ölpreise knüpfen damit nach einer kurzen Pause wieder an ihre Klettertour an. Am Vortag hatte die US-Regierung gemeldet, dass die US-Ölreserven in der vergangenen Woche gesunken waren. Allerdings fiel der Rückgang geringer als von Analysten erwartet aus und die US-Förderung stieg auf ein neues Rekordhoch.

Preistreibend am Ölmarkt wirkt derzeit aber die Sorge vor einer Angebotsverknappung aufgrund der US-Sanktionen gegen den Iran. Analysten der Bank Goldman Sachs warnen, dass selbst die steigende US-Ölförderung nicht ausreiche, um die möglichen Rückgänge der Lieferungen aus dem Iran auszugleichen.

London (APA/Reuters) - Britische Abgeordnete haben ihre europäischen Kollegen um Mithilfe bei der Aufklärung des Facebook-Datenskandals gebeten. Weil Firmengründer Mark Zuckerberg vor dem EU-Parlament, nicht aber vor dem britischen Parlament aussage, müssten die Europa-Abgeordneten nun die richtigen Fragen stellen, forderte der Vorsitzende des Medien-Ausschusses im britischen Parlament, Damian Collins, am Dienstag.
 

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Britische Abgeordnete wollen von Zuckerberg Antworten

Hamburg (APA/dpa) - Die Unternehmen in Europa stehen nach einer Analyse im Auftrag des Hamburger Finanzdienstleisters EOS der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eher positiv gegenüber. Mehr als zwei Drittel derjenigen Unternehmen, welche die neue Verordnung als relevant einschätzen, profitieren demnach von höherer Datensicherheit in ihrem Forderungsmanagement, heißt es in einer Mitteilung.
 

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EU-Unternehmen bewerten Datenschutz-Verordnung trotz Bedenken positiv

München/Toulouse (APA/Reuters) - Airbus und die EU wollen mit kleinen Änderungen an staatlichen Darlehen für den Flugzeugbauer drohende Sanktionen der USA umgehen. Airbus und die vier EU-Staaten Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien, in denen der Konzern produziert, ziehen damit die Konsequenzen aus dem jüngsten Urteil der Welthandelsorganisation (WTO) zur Unterstützung der EU für Airbus.
 

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Airbus und EU-Staaten wollen Sanktionen der USA vermeiden