Ölpreise steigen nach Verhaftungswelle in Saudi-Arabien nur leicht

Singapur (APA/dpa) - Die Verhaftungswelle in Saudi-Arabien hat sich am Montag zunächst kaum auf die Ölpreise ausgewirkt. In dem Land waren am Wochenende zahlreiche Minister und Prinzen der königlichen Familie festgenommen worden.

Hintergrund sind Korruptionsvorwürfe und die Gründung einer neuen Anti-Korruptions-Behörde. Diese wird geführt von Kronprinz Mohammed bin Salman. Saudi-Arabien ist eines der ölreichsten Länder der Welt.

Marktbeobachter erklärten die Gelassenheit der Märkte damit, dass sich konkrete Folgen für den Rohölmarkt wie Lieferengpässe gegenwärtig nicht abzeichneten. In der Früh kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Jänner 60,42 US-Dollar (51,83 Euro). Das waren 35 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Lieferung stieg um 23 Cent auf 55,87 Dollar.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Bundesländer verlangen von der Industrie und der Regierung in Berlin die Nachrüstung von älteren Dieseln im Kampf gegen Luftverschmutzung und Fahrverbote voranzutreiben. In einem Entschließungsantrag forderte der Bundesrat am Freitag die Regierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Hersteller für eine Nachrüstung mit Katalysatoren in die Verantwortung genommen werden.
 

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Deutsche Bundesländer drängen auf Diesel-Nachrüstung

Wien (APA) - Die österreichischen Pensionskassen haben zum Ende des dritten Quartals einen negativen Veranlagungsertrag erzielt: Die Performance lag durchschnittlich bei minus 0,91 Prozent, teilte der Fachverband der Pensionskassen am Freitag mit. Das sei trotz ungünstiger Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung gegenüber dem zweiten Quartal, in dem die Performance bei minus 1,2 Prozent lag.
 

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Pensionskassen: Performance im 3. Quartal im Minus

Wien (APA) - Das Umweltministerium von Elisabeth Köstinger (ÖVP) steht derzeit bei einigen Themen in der Kritik von Oppositionsparteien und von Nichtregierungsorganisationen (NGO). Beispielsweise geht es - neben der Aufregung rund um eine geplante UVP-Änderung - um den Standpunkt des Umweltministeriums zum Standortentwicklungsgesetz, das derzeit überarbeitet wird.
 

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Standortgesetz - NGO üben weiter Kritik an Umweltministerium