Ölpreise steigen nach Verhaftungswelle in Saudi-Arabien nur leicht

Singapur (APA/dpa) - Die Verhaftungswelle in Saudi-Arabien hat sich am Montag zunächst kaum auf die Ölpreise ausgewirkt. In dem Land waren am Wochenende zahlreiche Minister und Prinzen der königlichen Familie festgenommen worden.

Hintergrund sind Korruptionsvorwürfe und die Gründung einer neuen Anti-Korruptions-Behörde. Diese wird geführt von Kronprinz Mohammed bin Salman. Saudi-Arabien ist eines der ölreichsten Länder der Welt.

Marktbeobachter erklärten die Gelassenheit der Märkte damit, dass sich konkrete Folgen für den Rohölmarkt wie Lieferengpässe gegenwärtig nicht abzeichneten. In der Früh kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Jänner 60,42 US-Dollar (51,83 Euro). Das waren 35 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Lieferung stieg um 23 Cent auf 55,87 Dollar.

Kündigung: Wie Sie am besten reagieren

Wenn der Chef die Kündigung ausspricht, weiß man oft nicht wie man in …