Ölpreise auf Stabilisierungskurs

Singapur (APA/dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich auch am Donnerstag nur wenig bewegt. Die Stabilisierung seit Wochenbeginn setzt sich somit fort. In der Früh kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Jänner 78,28 US-Dollar. Das waren 16 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte WTI zur Lieferung im Dezember fiel dagegen leicht um drei Cent auf 74,55 Dollar.

Die Lage am Ölmarkt hat sich zuletzt etwas beruhigt, nachdem die Preise in den Monaten zuvor scharf gefallen waren. Seit Sommer summieren sich die Verluste auf etwa 30 Prozent. Das große Bild ist unverändert: Die Schieferölproduktion amerikanischer Unternehmen setzt das Ölkartell OPEC unter Druck, weil die weltgrößte Volkswirtschaft USA in ihrer Energieversorgung zunehmend autark wird. Dem entsprechenden Nachfrageausfall will die OPEC offenbar nicht durch eine geringere Förderung begegnen, sondern durch Preiszugeständnisse an große Abnehmer. Das wiederum könnte die US-Ölproduzenten unter Druck setzen.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen