Ölpreise fallen weiter - Märkte schauen auf US-Rohöllagerbestände

Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gesunken. In der Früh kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 48,59 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Oktober fiel ebenfalls um 23 Cent und lag bei 42,89 Dollar.

Die Märkte befinden sich in Wartestellung. Derzeit schauten die Investoren auf die Rohöllagerbestände in den USA, hieß es aus dem Handel. Am Mittwoch wird die US-Regierung hierzu neue Daten veröffentlichen. Analysten gehen von einem Bestandsrückgang um 750.000 Barrel aus. Fallende Reserven können ein Hinweis auf eine stärkere Nachfrage sein und stützen in der Regel die Ölpreise. Generell befinden sich die Ölpreise aber seit Wochen fast ungebrochen auf Talfahrt.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

Newsticker

Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

Newsticker

EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

Newsticker

Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch