Ölpreise leicht gestiegen

Singapur/Frankfurt (APA/dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Montag etwas zugelegt. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete in der Früh 67,73 US-Dollar (56,23 Euro). Das waren um 11 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 12 Cent auf 61,56 Dollar.

Ein Rückgang der Ölbohrlöcher in den USA habe die Ölpreise zum Wochenauftakt gestützt, hieß es von Marktbeobachtern. Am Freitag hatte die US-Ausrüsterfirma Baker Hughes gemeldet, dass die Zahl der US-Bohrlöcher in der vergangenen Woche um 5 auf 742 gesunken sei.

Der Rückgang der Bohrlöcher erfolgte, obwohl die Ölpreise in der vergangenen Woche zeitweise den höchsten Stand seit 2015 erreicht hatten. Steigende Ölpreise sprechen eher für eine Ausweitung der Fördermenge in der größten Volkswirtschaft der Welt, weil die vergleichsweise teure Förderung von Schieferöl durch die umstrittene Fracking-Methode bei steigenden Ölpreisen rentabler wird.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder