Ölpreise legten weiter zu - Politische Lage in Venezuela stützt

Singapur/Frankfurt (APA/dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag weiter zugelegt. Marktbeobachter erklärten den jüngsten Anstieg mit der Sorge der Anleger vor der politischen Entwicklung im wichtigen Ölförderland Venezuela.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 79,42 US-Dollar (67,54 Euro). Das waren um 20 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 25 Cent auf 72,49 Dollar.

In dem von einer schweren Wirtschaftskrise gezeichneten Venezuela hat sich bei der Präsidentschaftswahl am Wochenende Amtsinhaber Nicolas Maduro zum Wahlsieger erklärt. Die Opposition wirft Maduro Wahlmanipulation vor. Die USA belegten Venezuela als Reaktion auf die Wiederwahl umgehend mit neuen Sanktionen. US-Präsident Donald Trump hatte am Montag ein entsprechendes Dekret unterzeichnet.

Konkret wird allen US-Firmen untersagt, der Regierung Venezuelas dabei zu helfen, Besitz- oder Anlagegüter zu verkaufen. Gleiches gilt für die Ölgesellschaft Petroleos de Venezuela. Zuvor waren die Ölexporte aus Venezuela bereits wegen der schweren Wirtschaftskrise eingebrochen. Die jüngste Entwicklung könnte die Fördermenge weiter senken, was die Ölpreise tendenziell stützt. Seit Mitte März ist der Preis für Nordsee-Öl bereits um mehr als 20 Prozent gestiegen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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