Ölpreise knapp unter Dreijahreshoch

Singapur/Frankfurt (APA/dpa) - Die Ölpreise haben am Dienstag knapp unter ihren am Montag erreichten dreijährigen Höchstständen notiert. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete in der Früh 70,01 US-Dollar (57 Euro). Das waren 25 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg dagegen um 18 Cent auf 64,48 Dollar.

Die Anlegerstimmung am Ölmarkt spricht derzeit eher für weiter steigende Erdölpreise. Viele Investoren haben sich mit Terminkontrakten entsprechend positioniert, wie aus jüngsten Daten der Regulierungsbehörde CFTC hervorgeht. Zugleich ist zwischen dem Ölkartell OPEC und Russland eine Debatte über ein vorzeitiges Ende der eigentlich bis Ende 2018 vereinbarten Fördergrenze entbrannt.

Während sich die OPEC-Länder Irak und die Vereinigten Arabischen Emirate für eine Einhaltung der Vereinbarung aussprechen, scheint Russland mit der Möglichkeit eines vorzeitigen schrittweisen Ausstiegs zu liebäugeln. Darauf deuten jüngste Äußerungen ranghoher Regierungs- und Unternehmensvertreter hin. Rohstoffexperten aus einigen großen amerikanischen Banken halten einen vorzeitigen Ausstieg aus der Vereinbarung mittlerweile für denkbar.

Wien (APA) - Der österreichische Airline-Caterer Do&Co hat im Halbjahr 2018/19 weniger Umsatz, aber deutlich mehr Nettogewinn gemacht. Der Gesamtumsatz ging um 3,7 Prozent auf 433,9 Mio. Euro zurück, was unter anderem auf einen Umsatzeinbruch um 28 Prozent im Bereich "Restaurants, Lounges & Hotel" zurückzuführen ist. Ende März endete die Zusammenarbeit mit den ÖBB im Zugcatering, was Umsätze wegbrechen ließ.
 

Newsticker

Caterer Do&Co erzielte im Halbjahr weniger Umsatz, aber mehr Gewinn

London (APA/Reuters/dpa) - Der britische Brexit-Minister Dominic Raab ist zurückgetreten. Er könne die Vereinbarung zum Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU nicht mittragen, teilte er in einem Schreiben am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Brexit - Zuständiger britischer Minister Raab zurückgetreten

Düsseldorf (APA/Reuters) - Währungsschwankungen machen dem stark in Schwellenländern engagierten Konsumgüterkonzern Henkel zu schaffen. Der Düsseldorfer Konzern konnte im dritten Quartal den Umsatz nur leicht steigern. Dieser legte um 1,1 Prozent auf fünf Mrd. Euro zu. Organisch - also bereinigt um Wechselkurseffekte und Zukäufe - verzeichnete Henkel indes ein Plus von 2,7 Prozent.
 

Newsticker

Währungseffekte bremsen Henkel