Ölpreise halten Vortagsgewinne

Singapur/Frankfurt (APA/dpa) - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre Gewinne vom Vortag weitgehend halten können. In der Früh kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 76,53 US-Dollar (65,05 Euro). Das waren 21 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli fiel um drei Cent auf 66,61 Dollar.

Am Mittwoch hatten die Ölpreise zugelegt, nachdem das US-Energieministerium einen deutlichen Rückgang der amerikanischen Ölvorräte gemeldet hatte. Es war der stärkste Rücksetzer seit März. Die US-Rohölförderung stieg dagegen auf einen neuen Rekord von 10,9 Millionen Barrel je Tag. Es wird erwartet, dass die USA bald zum weltgrößten Ölförderer aufsteigen.

Mit Spannung wird am Markt weiter über das Treffen des Ölkartells OPEC in der kommenden Woche diskutiert. Es wird für möglich gehalten, dass die seit Anfang 2017 geltende Fördergrenze gelockert wird. Hierfür sollen sich zuletzt vor allem die USA stark gemacht haben. Allerdings gibt es innerhalb der OPEC Widerstand, insbesondere seitens Iran und Venezuela. Saudi-Arabien und das Nicht-OPEC-Land Russland können sich dagegen eine höhere Produktion vorstellen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen