Ölpreise halten Vortagsgewinne

Singapur/Frankfurt (APA/dpa) - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre Gewinne vom Vortag weitgehend halten können. In der Früh kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 76,53 US-Dollar (65,05 Euro). Das waren 21 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli fiel um drei Cent auf 66,61 Dollar.

Am Mittwoch hatten die Ölpreise zugelegt, nachdem das US-Energieministerium einen deutlichen Rückgang der amerikanischen Ölvorräte gemeldet hatte. Es war der stärkste Rücksetzer seit März. Die US-Rohölförderung stieg dagegen auf einen neuen Rekord von 10,9 Millionen Barrel je Tag. Es wird erwartet, dass die USA bald zum weltgrößten Ölförderer aufsteigen.

Mit Spannung wird am Markt weiter über das Treffen des Ölkartells OPEC in der kommenden Woche diskutiert. Es wird für möglich gehalten, dass die seit Anfang 2017 geltende Fördergrenze gelockert wird. Hierfür sollen sich zuletzt vor allem die USA stark gemacht haben. Allerdings gibt es innerhalb der OPEC Widerstand, insbesondere seitens Iran und Venezuela. Saudi-Arabien und das Nicht-OPEC-Land Russland können sich dagegen eine höhere Produktion vorstellen.

Peking (APA/Reuters) - Die chinesische Zentralbank will ungeachtet gestiegener Konjunkturrisiken durch den Handelskonflikt mit den USA vorerst auf größere Hilfen für die Wirtschaft verzichten. Stattdessen sollen die Finanzierungsprobleme von Unternehmen "effektiv gelindert" werden, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme.
 

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Chinas Notenbank verzichtet vorerst auf größere Konjunkturhilfen

Genua (APA/Reuters) - Nach dem Brückeneinsturz in Genua hat Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte den Autobahnbetreiber zu deutlich höheren Entschädigungszahlungen für die Opfer aufgefordert. Den vom Infrastrukturkonzern Atlantia angebotenen Betrag von 500 Millionen Euro nannte der Regierungschef in der Zeitung "Il Corriere della Sera" vom Dienstag bescheiden.
 

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Brückeneinsturz in Genua - Conte fordert mehr Geld von Betreiber

Wien (APA) - Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFT) befürchtet, dass Österreich in der Grundlagenforschung den Anschluss an die internationale Spitze verliert. Um das zu vermeiden, empfiehlt das Gremium der Bundesregierung, die im Wettbewerb vergebenen Mittel für Grundlagenforschung zu steigern. So sollte das Budget des Wissenschaftsfonds FWF um 80 bis 90 Mio. Euro jährlich erhöht werden.
 

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Forschungsrat empfiehlt mehr Mittel für Grundlagenforschung