Ölpreise gestiegen - US-Ölreserven zurückgegangen

Singapur/Frankfurt (APA/dpa) - Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen. Am Markt wurde dies mit einem Rückgang der US-Ölreserven erklärt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juni kostete in der Früh 72,09 US-Dollar (58,3 Euro). Das waren um 51 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Mai stieg um 52 Cent auf 67,04 Dollar.

Zur Wochenmitte rückte die Entwicklung der Reserven und Fördermenge in den USA wieder stärker in den Fokus der Anleger. Am Vorabend wurde bekannt, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) davon ausgeht, dass die US-Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 1,05 Millionen Barrel gesunken sind. Fallende Reserven können ein Hinweis auf ein geringeres Angebot oder eine stärkere Nachfrage sein und stützen in der Regel die Ölpreise.

Am Nachmittag werden die offiziellen Daten der US-Regierung dazu erwartet. Diese könnten am Ölmarkt für neue Impulse sorgen. Zeitgleich werden auch neue Zahlen zur Fördermenge veröffentlicht. Derzeit liegt die Ölproduktion in den USA auf einem vergleichsweise hohen Niveau, sie hatte zuletzt ein neues Rekordhoch erreicht.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen