Ölpreise gaben nach - Aufwind nach OPEC-Beschlüssen vorerst gestoppt

Singapur/Frankfurt am Main (APA) - Die Ölpreise haben zum Wochenbeginn nicht an die jüngsten Gewinne nach den Beschlüssen der OPEC-Allianz anknüpfen können. In der Früh kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar 63,46 US-Dollar (53,40 Euro).

Das waren 27 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Jänner-Lieferung fiel um 39 Cent auf 57,97 Dollar.

Am vergangenen Donnerstag hatte ein Bündnis aus OPEC-Staaten und anderen Förderländern eine Verlängerung des seit Jahresbeginn geltenden Produktionslimits beschlossen. Experten rechnen langfristig mit einer stützenden Wirkung am Ölmarkt, halten aber die Luft nach oben aufgrund der flexiblen Fracking-Förderung in den USA, die bei steigenden Preisen ausgeweitet werden kann, für begrenzt.

Einen zaghaften Hinweis auf eine Ausweitung der US-Förderung gab es am Freitagabend. Daten des Ölausrüsters Baker Hughes zufolge hat sich die Anzahl der US-Bohrlöcher um zwei auf 749 erhöht.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht