Ölpreise erholten sich etwas von starken Vortagesverlusten

Frankfurt/Singapur (APA/dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag nach starken Verlusten zur Wochenmitte ein Stück weit erholt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete in der Früh 74,61 US-Dollar (63,58 Euro) und damit um 1,21 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August stieg um 49 Cent auf 70,87 Dollar.

Am Mittwoch hatte die Sorge vor einem Handelskrieg zwischen den USA und China die Ölpreise stark belastet. Beide Ölpreise waren um jeweils etwa drei Dollar eingebrochen. Ein Handelskrieg wäre eine ernste Belastung für die Weltwirtschaft und damit für die Nachfrage nach Rohöl. Immerhin konnte ein überraschend starker Rückgang der US-Ölreserven die Talfahrt bremsen.

Am Mittwochnachmittag hatte die amerikanische Regierung gemeldet, dass die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 12,6 Millionen Barrel auf 405,2 Millionen Barrel gefallen waren und damit so stark wie seit September 2016 nicht mehr. Die US-Ölproduktion stagnierte den Angaben zufolge weiter auf dem Rekordstand von durchschnittlich 10,9 Millionen Barrel pro Tag.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen