Ölpreise verlieren mehr als einen halben Dollar

Singapur - Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gefallen. In der Früh kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 32,74 US-Dollar (29,8 Euro). Das waren um 53 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 79 Cent auf 31,08 Dollar.

Am Markt habe die Hoffnung auf eine Begrenzung der zu hohen Fördermenge an Rohöl einen Dämpfer bekommen, erklärten Händler die fallenden Preise.

Das wichtige Förderland Iran will sich offenbar nicht an einer von Russland und Saudi-Arabien angestrebten Begrenzung der Fördermenge beteiligen. Irans Ölminister Bijan Namdar Zangeneh bezeichnete das anvisierte Einfrieren der Fördermenge auf dem Jänner-Niveau am Dienstag als eine "unrealistische Forderung".

Wichtige OPEC-Staaten und Russland bemühen sich derzeit, die Fördermenge einzugrenzen. Iran hat aber nach dem Ende der internationalen Wirtschaftssanktionen Aufholbedarf bei der Fördermenge.

Im weiteren Handelsverlauf dürfte die Entwicklung der Ölreserven in den USA stärker in den Fokus rücken. Experten gehen davon aus, dass die Lagerbestände an Rohöl in der größten Volkswirtschaft der Welt auf ein neues Rekordhoch steigen werden.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro